Freudenberger Kinder erfahren mehr über Hummeln
Insekten mit Pelz

16 Kinder bauten sich einen Hummelnistkasten. Bild: bas
"Wir bauen einen Hummelnistkasten" war die Parole des Obst- und Gartenbauvereins für das Ferienprogramm. Vorsitzende Michaela Basler informierte dabei über die dicken, friedlichen Brummer. "Durch ihren dichten Pelz sind sie gut vor Kälte geschützt, und so fliegen sie bereits bei niedrigen Temperaturen, ja selbst bei Hagel- und Schneeschauern, aus und bestäuben die Blüten - anders als die Honigbienen, die wärmere Temperaturen zum Fliegen brauchen."

So sicherten Hummeln die Bestäubung von Obstbäumen oder Beerensträuchern und garantierten eine reiche Ernte. Nur die befruchteten Königinnen überwintern und erwachen im Frühjahr wieder. Dann suchen sie ein Versteck (verlassene Mäusenester, hohle Bäume oder Trockensteinmauern) und gründen einen neuen Staat. "Oder sie suchen sich einen neuen Nistkasten als Wohnung - und einen solchen möchten wir heute mit euch bauen", sagte Basler.

Die 16 Mädchen und Jungen machten sich mit Feuereifer daran, die von Josef Walter und Werner Birner vorgefertigten Hölzer zusammenzuschrauben. Helfer des Gartenbauvereins unterstützten sie dabei. Die Nistkästen wurden mit Holzwolle befüllt und mit einer Plexiglasscheibe versehen, um die Bewohner genau beobachten zu können. Damit die Hummeln bei ihrem neuen Heim Nahrung finden, konnten die Kinder Samen von Blumen, die gerne von den Tieren besucht werden, mit nach Hause nehmen. Sie können im Frühjahr ausgesät werden, zur selben Zeit, wenn der Hummelnistkasten unter einem Strauch am Boden seinen Platz im Garten findet.
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