Freudiges Wiedersehen

Der Rathausbrunnen war der Treffpunkt: Bereits nach fünf Jahren kamen die Ehemaligen des Einschulungsjahrgangs 1946 wieder zu einem Klassentreffen zusammen. Programmpunkte waren der Barbaraberg, das Kloster Speinshart, das Wurzelmuseum in Tremmersdorf und tags darauf der Eschenbacher Bauernmarkt. Beim Kaffeetrinken und gemütlichen Beisammensein am Abend des ersten Tags war genügend Zeit für Gespräche. Bild: rn

In der Nachkriegszeit waren Buben und Mädchen noch getrennt unterrichtet worden. Bilder aus der Schulzeit machten die Runde, um Erlebnisse in der gemeinsamen Zeit und die Lebenswege danach ging es in den Gesprächen.

Wiedersehen feierten die Schüler des Einschulungsjahrgangs 1946 und jene, die in späteren Jahren zu den Klassengemeinschaften gestoßen waren - und zwar schon fünf Jahre nach dem letzten Klassentreffen. War bisher stets alle zehn Jahren dazu eingeladen worden, so hatten sich die Teilnehmer im Jahr 2010 künftig einen Abstand von nur fünf Jahren gewünscht. Der vierte Eschenbacher Bauernmarkt war für das Vorbereitungsteam - bestehend aus Hannelore Kraus (Ziegler), Jutta Tesch (Klein) und Walther Hermann - Anlass, das Klassentreffen auf das vergangene Wochenende zu legen. Die aus dem gesamten süddeutschen Raum angereisten Mitschüler nahmen das Angebot begeistert an.

Das Programm am ersten Tag begann mit einem Fototermin am Rathausbrunnen und einem Fernblick vom Barbaraberg aus auf Eschenbach und den Netzaberg. Nicht zu kurz kam dabei die Entstehungsgeschichte des von US-Soldaten und deren Familien bewohnten Ortsteils. Im Kloster Speinshart folgte eine Kirchenführung durch Pater Johannes. Auf der Prälatenebene lockte eine Ausstellung selten gezeigter sakraler Gegenstände. Pfarrsekretärin Rita Wiesend gab ergänzende Informationen zur ehemaligen Prälatur.

Nach einer Kaffeepause im Gasthaus Schmid in Tremmersdorf besuchten die Ehemaligen Bernd Dobmeiers Wurzelmuseum. Der bekannte Wurzelsucher zeigte in vier Ausstellungsräumen zirka 900, teils Millionen Jahre alte "Wurzeltiere". Voll Stolz verwies er auf Dankschreiben an den Wänden - sogar aus dem Vatikan.

Der Abend im Gasthof "Weißes Roß" in Eschenbach war dem gemütlichen Beisammensein gewidmet. Nachdenklich wurden die 75-Jährigen, als Hannelore Kraus die Namen von bereits 24 verstorbenen ehemaligen Mitschülern verlas.
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