Freunde des Krankenhauses Eschenbach spenden verbleibendes Vereinskapital an Physiopabteilung ...
Verein bleibt sich treu bis zum Schluss

Auch zum Schluss macht der Förderverein Menschen glücklich, mit gut 5000 Euro für den Hospizdienst und einem neuen Gerät für die Physioabteilung (von links): Renate Häring, Matthias Haberberger, Peter Lehr, Rüdiger Erling, Hildegard und Rudolf Haupt, Marco Rastuttis, Gudrun Ponnath und Christian Stadler. Bild: rn
Weil ein Krankenhausförderverein ohne Krankenhaus sinnlos ist, haben sich die Freunde des Krankenhauses Eschenbach aufgelöst. Das Restkapital von 8612,54 Euro vermachte der Verein der im Gebäude verbliebenen Physioabteilung und dem Ambulanten Hospizdienst Weiden-Neustadt.

Zur letzten Amtshandlung fanden sich Vorsitzender Peter Lehr und Kassenverwalter Matthias Haberberger in der Physioabteilung ein. Lehr berichtete von der letzten Versammlung. Dort beschlossen die Mitglieder den Kauf eines Trainingsgeräts für die Physioabteilung im Wert von 3500 Euro. Der Hospiz- und Palliativberatungsdienst sei laut Satzung Empfänger des verbliebenen Geldes. Zum Schluss dankte Lehr den Mitgliedern und Gönnern für die Hilfe.

"Diese Spende von mehr als 5000 Euro bringt uns ein großes Stück weiter", versicherte Rüdiger Erling vom Hospizdienst. Verwendet werde das Geld zur Schulung der Mitarbeiter. Hildegard und Rudolf Haupt ergänzten, dass der Schwerpunkt des Hospizdiensts bislang vor allem in Weiden liege. Das Geld soll helfen, die Arbeit im westlichen Landkreis Neustadt zu stützten.

"Dieses Trainingsgerät ist genau das Richtige für unsere Physioabteilung und prädestiniert für die Bewohner des Hauses St. Laurentius", verkündete Christian Stadler. Er bedankte sich im Namen der Mitarbeiter für die Spende. Es sei eine dankenswerte Abschlussaktion des Fördervereins.

Wenn demnächst die zweite Station im Haus St. Laurentius öffnet, werde das Trainingsgerät "mehr als ausgelastet sein". Während der Behandlung eines Patienten beschrieb Gudrun Ponnath die Wirkungsweise des mit viel Erfassungstechnik versehenen Geräts. Sie hob insbesondere die Möglichkeiten zur Mobilisation und Kräftigung von Armen, Beinen, Schultern und Hüfte hervor. "Auch der Lymphfluss kommt in Gang", erklärte sie.
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