Freunde erkunden Friaul

Ins oberitalienische Friaul und nach Julisch-Venetien bis zum Strand der Adria reisten "Manfreds Reisefreunde". Das Bild zeigt die Reisegruppe auf der Piazza Libertà von Udine. Im Hintergrund das Wahrzeichen der Provinz-Hauptstadt, der Uhrturm der Loggia di San Giovanni. Bild: do

Köstliche Weinproben, zarte Schinkenspezialitäten und kulturelle Vielfalt - Manfreds Reisefreunde erlebten eine italienische Genussreise vom Feinsten. Begeistert kehrten die Nordoberpfälzer aus dem Friaul zurück.

Die spätsommerlichen "Streifzüge von Manfreds Reisefreunden" führten zu weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie Aquileia, Cividale, Udine und Triest, zu Schlössern und Naturparks. Im Friaul und seinen Nachbarregionen hat sich im Jahrtausende alten Neben- und Miteinander eine kulturelle Vielfalt entwickelt. Gesegnet mit vielen künstlerischen Höhepunkten, imposanten Bergkulissen bis hin zu mediterranen Hügellandschaften war die sechstägige Bustour eine Fahrt zum Mittelpunkt Europas.

Allein die Kostproben beschrieben eine Route. Etwa der köstliche Schinken aus San Daniele. Ein Hauch von Venedig begegnete den Eschenbachern in Udine. Die Altstadt mit ihrer venezianischen Baukunst beeindruckte ebenso wie der historische und künstlerische Schatz der einstigen "Weltstadt" Aquileia in Zeiten des römischen Reiches.

Schon zu Zeiten der Habsburger war Grado ein beliebter Ferienort. Das traditionsreiche Bad in der Bucht von Venedig beeindruckte die Reisenden auch mit einer lieblichen Lagunenvielfalt. Es blieb genügend Zeit, eine Bootstour zur Insel Barbana zu unternehmen. Das Eiland mit dem "Duomo" gehört zu den ältesten marianischen Wallfahrtsstätten des Abendlandes.

Auf den Spuren der Langobarden wandelten Manfreds Reisefreunde in Cividale. Berühmt ist der malerische Ort durch sein Umland. Von den edlen Weinen der Collio-Hügel überzeugte sich die Reisegesellschaft und genoss zum Ausklang eines erlebnisreichen Tages bei einer rustikalen Brotzeitplatte den "Weißen" aus den "Hügeln der Harmonie". Tags darauf berührte Manfreds Reisefreunde die Vernichtungskraft von Erdbeben. In Venzone und Gemona sind die Auswirkungen des Bebens von 1976 noch heute sichtbar.

Schloss Miramare gehört wohl zu den imposantesten baulichen Zeugnissen der k.u.k.-Zeit im Friaul. Reich an Geschichte und Kunst symbolisiert Miramare noch heute ein Zentrum europäischer Vergangenheit. Tief beeindruckt zeigte sich die Reisegruppe vor der Kulisse "bittersüßer Melancholie" und dem traurigen Schicksal seiner Bewohner.

Den Besuchern aus der Oberpfalz präsentierte sich Triest vor allem römisch und klassizistisch. Manfreds Reisefreunde gewannen von Triest den Eindruck einer Stadt mit multikultureller Vergangenheit, eingeengt im Schatten vergangener Größe.

Noch einmal warteten auf die Reisenden Gaumenfreuden. In einem Weingut bei Udine genossen sie einmal mehr die Vielfalt der Wein-Welt. Weinselig und verzaubert von magischen Orten und gastfreundlichen Menschen ging es mit unvergesslichen Eindrücken wieder der Heimat entgegen.
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