Frieden stiften, Gutes tun

Vor dem Kreuz, das mit Lichtern umgeben war, beteten und sangen die Gläubigen beim Taizé-Abend in der Johanneskirche. Abschließend erteilte Pater Adrian Kugler (Bild) den Segen. Bild: rgr

"Im Dunkel unsrer Nacht entzünde das Feuer, das nie mehr erlischt. Sei in unserer Mitte, damit es hell werde in unseren Herzen." Darum baten die Gläubigen beim Taizé-Abend in der Johanneskirche.

"Schenke uns in den Bedrängnissen des Lebens Zuversicht und Freude und hilf uns mit deinem Licht", darum bat Pater Adrian Kugler eingangs. Er lud die Gläubigen ein, mitzubeten und -zusingen, wie es ihnen in den Sinn komme. Sein Willkommen galt auch dem Chor "Ex Animo" aus Grafenwöhr, der unter der Leitung von Iris Eckert Lieder aus Taizé sang.

Abwechselnd mit Pfarrgemeinderätin Irene Walter trug der Pfarrer Texte vor, die zum Nachdenken anregten. "Tu das Gute: Aber nicht, damit alle sehen, wie selbstlos du sein kannst, nicht, um gelobt zu werden und nicht, um Dank zu erhalten. Wenn man dir dankt, dann sei dankbar, dass man dir Dank schenkt."

Mit dem Leben versöhnen

Beim Taizégebet wurde auch über den Frieden gesprochen. Die Aufforderung dabei lautete: "Du musst Frieden machen mit deiner Arbeit, mit den Menschen um dich herum, mit ihren Fehlern und Schwächen. Auch mit deinem Gesicht und mit den Bedingungen deines Lebens, auch wenn es der Nachbar vielleicht viel besser hat. Versöhne dich mit dem Leben. Du steckst in deiner eigenen Haut und kannst nicht mehr in einer anderen geboren werden."

In den Liedern wurde Gott gelobt - mit "Laudate omnes gentes" und "Meine Hoffnung und meine Freude" - und auch auf Gott gehofft. "Mane nobiscum" heißt: "Bleibe bei uns, Herr, Jesus Christus." "Nada te turbe" bedeutet: "Nichts beunruhige dich, nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt." Und schließlich: "Gott ist die Liebe. Wagt, für die Liebe alles zu geben."
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