Frieden und Verständnis zwischen den Völkern

Bürgermeister Franz Stahl stellte in seinen Ausführungen beim Neujahrsempfang der Pfarrei die politische Situation Europas und der Welt in den Mittelpunkt. Wie wichtig demokratische Politik sei, werde nach den jüngsten Ereignissen in Frankreich besonders deutlich. Konflikte, die mit Waffengewalt ausgetragen würden, kenne man aus weit entfernten Ländern. Syrien, Ukraine oder Nigeria seien in den Medien präsent. Neu sei, wie nahe der Terror plötzlich gerückt ist. "Was sind das für Menschen, die die Religion für ihre Zwecke instrumentalisieren und missbrauchen", fragte Stahl. Praktisch als Folge würde die Bevölkerung zu Gruppierungen getrieben, die die Ängste der Menschen wiederum für ihre Ziele nutzen würden. Das dies oft in die falsche Richtung gehe, werde meist zu spät eingesehen. Die Situation vor den Weltkriegen habe sich ähnlich gestaltet. Angst habe vorgeherrscht. Und auch damals sei diese Angst missbräuchlich genutzt worden. "Ziehen wir unsere Lehren daraus und machen wir solche Fehler nicht wieder!" Die Grundrechte müssten geschützt werden. "Hören Sie auf demokratische Parteien. Wir brauchen Frieden und Verständnis zwischen den Völkern", appellierte der Bürgermeister. (heb)
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