Friedhofssanierung beginnt im Eingangsbereich
Der erste Schritt

Der halbrunde, von der Treppe getrennte Rampenweg ermöglicht älteren Menschen und Behinderten den sicheren Zugang zum Friedhof. Bild: swt
Sommerliche Ruhe herrscht derzeit auf der Baustelle am Friedhofseingang. Dennoch ist der Fortschritt unverkennbar. Im Frühling begonnen, haben die Umbauarbeiten sein Aussehen gewandelt.

Der zweite barrierefreie Zugang ist bereits vorhanden. Der halbrunde Rampenweg erleichtert vor allem älteren Menschen den Eintritt in den Friedhof. Es fehlen noch das gesamte Stahlgeländer, die Leuchten und die neue Bepflanzung.

Fertig sind dagegen die Pflasterarbeiten, die den Platz optisch aufwerten und ein klares und schlichtes Ambiente schaffen. Landschaftsarchitektin Ursula Barth aus Ohrenbach entwarf die Pläne.

Das Halbrund der Rampe war notwendig, da im öffentlichen Raum das Gefälle nicht mehr als sechs Prozent betragen darf. Hätte man die Rampe an der Treppe angelegt, käme diese in der Kirche ans Ende. Die Treppe wurde ebenfalls erneuert und verbreitert, mit neuen Steinstufen optisch an das Pflaster angepasst. Die Renovierung des Eingangsbereichs ist ein erster Schritt in Richtung Generalsanierung des Friedhofs. Sie soll aber erst im nächsten Jahr ausführlich geplant werden.

Im Einzelnen wurden folgende Maßnahmen realisiert: Die Treppenanlage wurde versetzt und gegenüber dem Eingang der Friedhofskirche installiert. Beidseitige Handläufe erleichtern den sicheren Zutritt. Derzeit sind sie aber noch Provisorien, die richtigen Handläufe werden noch angebracht. Die behindertengerechte Rampe erleichtert es Rollstuhlfahrern, Friedhof oder Friedhofskirche zu besuchen. Der Platz erhält zudem noch Sitzgelegenheiten und eine ansprechende Begrünung.
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