"Frischer Wind statt desaströser Sturm"

Ein turbulentes Frühjahr mit einem heißen Wahlkampf plus Stichwahl hat der Flosser Marktgemeinderat verarbeitet und den Blick nach vorne gerichtet. Alle drei Fraktionen (CSU, SPD, FDP/UB) dokumentierten in der Jahresschlusssitzung die neue Kultur.

Armin Betz gab das erste Statement ab. "Gräben sind für ein neues Miteinander geschlossen", hebt Betz heraus. Er betonte, dass die Anfragen der CSU konstruktiv seien. "Wir greifen Kernpunkte auf, die Zukunftsthemen unserer Bürger sind." Auch einmal querdenken zu dürfen, sei die Basis für gute Konzepte. "Die ersten acht Monate nähren die Hoffnung, dass wir alle auf einem guten Weg sind", sagte Betz. SPD-Sprecher Robert Lindner unterschreibt das mit den Worten: "Armin, du hast das treffend formuliert. Wir sind an einem guten Anfang, da entsteht etwas und wir wollen diesen Weg 2015 weiter verfolgen."

FDP/UW-Sprecher Heinz Kett trat schon noch einmal nach Richtung Kommunalwahl, bestätigte aber zugleich den frischen Wind im Rathaus. Diesen will man nutzen mit neuen Impulsen, bei denen der menschliche und sachliche Umgang miteinander nicht auf der Strecke bleiben dürfe. "Lassen wir den frischen Wind nicht in einen desaströsen Sturm umschlagen", schloss Kett. Alle drei Fraktionen sprachen unisono dem Bürger-Engagement im Markt als tragende Säule große Anerkennung aus. Das beginne bei den Feuerwehren, gehe über Vereine bis hin zu Tätigkeiten Einzelner.

Die Verwaltung, aber auch die Gewerbetreibenden, seien als wichtige tragende Säulen mit eingeschlossen. Bürgermeister Günther Stichzog in seinem Schlusswort den in der neuen Mitte des Marktes leuchtenden Christbaum als Symbol für alle guten Wünsche heran. Er selbst sehe optimistisch ins Jahr 2015. In großer Harmonie ging auch das Jahresschluss-Essen vonstatten. (fz)
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