Frohes Ende einer traurigen Geschichte

Freust du dich schon auf Schokohasen und bemalte Eier? Am Sonntag ist es so weit. Am 5. und 6. April ist Ostern, also Ostersonntag und Ostermontag. An diesen Tagen feiern viele Leute mit der Familie.

Für Christen ist Ostern sehr viel bedeutender als Weihnachten. Dabei ist das Osterfest das frohe Ende einer traurigen Geschichte.

Sie steht in der Bibel und spielte sich demnach vor mehr als 2000 Jahren ab. Die Bibel beschreibt, dass Jesus Christus an einem Holzkreuz starb. Jesus ist der Sohn Gottes. Man trug seinen Körper in eine Höhle. Dann passierte etwas Wundersames. Mehrere Frauen wollten sich um den Leichnam kümmern. Doch das Grab war leer.

Engel am Grab

Dafür sprach ein Engel zu ihnen. Er erzählte, dass Jesus von den Toten auferstanden sei. Die Frauen hatten Angst. Doch dann erschien ihnen Jesus und redete mit ihnen. Die Christen sprechen deshalb an Ostern von Jesus' Auferstehung.

Das ist für sie die wichtigste Botschaft ihres Glaubens: Mit dem Tod ist nicht alles vorbei. Es gibt eine Art Leben danach. Ostern feiern die Christen ihre große Freude darüber. Katholiken zum Beispiel besuchen dazu mitten in der Nacht zum Sonntag oder am frühen Sonntagmorgen einen besonders feierlichen Gottesdienst.

Vor Hunderten von Jahren beschloss die Kirche, Ostern nach dem ersten Vollmond im Frühling zu feiern. Deshalb ist das Osterfest nicht jedes Jahr am selben Datum. (dpa)
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