"Frohsinn"-Adventsfeier: Dritter Bürgermeister als "Christkindl" - Lieder und Geschichten
Rose als Zeichen der Hoffnung

Die Gesellschaft "Frohsinn" trage mit den vielen gut besuchten Veranstaltungen das ganze Jahr hindurch zu einer Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt bei. Mit diesen Worten lobte dritter Bürgermeister Klaus Lehl bei der vorweihnachtlich-besinnlichen Feier des Vereins dessen Arbeit. Als "Christkindl" hatte er ein "städtisches Kuvert mit Inhalt" dabei.

Stets an unserer Seite

Mehr als 100 "Frohsinn"-Mitglieder waren im Gasthof "Zum Scherm Karl" zusammengekommen, herzlich begrüßt von Präsident Erwin Dromann. Sein besonderer Dank galt Pfarrer i. R. Helmut Süß, der als Vertreter der Geistlichkeit und als Mitglied mit besinnlichen Worten zum Advent seinen Beitrag leistete.

Eine Rose, in einem Baumstumpf steckend, deutete Süß als Zeichen dafür, dass Jesus Christus an unserer Seite ist. "Er ist die Rose, die aus Maria hervorgegangen ist, wenn wir singen: 'Es ist ein Ros' entsprungen aus einer Wurzel zart.' Er ist unsere Hoffnung; nur mit ihm erreichen wir, mehr zu sein als ein abgestorbener Baumstumpf."

Dieter Kies, der Vorsitzende des Stadtverbands, erinnerte an die Kinderzeit. Als Erwachsener komme es nicht mehr so sehr auf Schenken und Beschenktwerden an, sondern mehr auf die innere Einstellung zum Weihnachtsfest: "Wir sollten nach dem Motto handeln 'Geteilte Freude ist doppelte Freude' und mit dieser Einstellung andere anstecken."

Kaffee, Kuchen und Glühwein wurden angeboten, als zunächst Josef Kämpf mit Gitarre und Gesang das Programm gestaltete. Dabei hatte seine Enkelin Leonie ihren ersten Auftritt: Sie spielte auf der Blockflöte "Ihr Kinderlein kommet", während ihr Bruder Dominik und ihr Opa sie auf der Gitarre begleiteten. Für den gefühlvoll vorgetragenen "Andachtsjodler" bekam der Lokalmatador viel Beifall. Heiter ging es weiter, als Josef Kämpf vom "Weihnachtsstollen" erzählte, den ein Bauer der Frau aus der Stadt mitbringen sollte.

Besinnliche und leise Töne

Die "Saitenmusik Vierstädtedreieck" - Johanna Meier (Hackbrett) sowie Christa Altmann, Isolde Bauer, Brigitte Dorn, Maria Fenzl und Willi Uschold (alle Zither) - sorgten unter der Leitung von Inge Dötsch (Gitarre) für die eher besinnlichen und leisen Töne. Sie hatten aber auch einige bekannte Adventslieder im Angebot, die zum Mitsingen einluden.

Abschließend dankte Präsident Erwin Dromann seinen Helfern, die für den reibungslosen Ablauf Sorge trugen: "Es ist schon erfreulich, wenn man so fleißige Leute an der Seite hat." Allen Mitgliedern wünschte er besinnliche Adventstage, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Weitere Beiträge zu den Themen: Eschenbach (13379)12-2014 (6638)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.