"Frohsinn" im Höhenflug

Als kleines Dankeschön für seinen unermüdlichen Einsatz für die Gesellschaft "Frohsinn" überreichte der zweite Vorsitzender Max Ott dem "Big Boss" Erwin Dromann (links) ein Foto der Feier "15 Jahre Frauen im Frohsinn". Weil sie oft auf ihren Mann verzichten muss, gab es für Brigitte Dromann als eine "kleine Entschädigung" einen Blumenstrauß. Bild: gpa

120 Jahre lang war die Gesellschaft "Frohsinn" eine reine Männerdomäne, bis vor 15 Jahren auch Frauen die Zugehörigkeit erlaubt wurde. Eine kluge Entscheidung, wie viele Aktivitäten und steigende Mitgliederzahlen jetzt zeigen.

"Grüß Gott mit hellem Klang", lautete das schwungvolle Auftaktlied der Liedertafel unter Leitung von Riita Michelson bei der Jahreshauptversammlung in den restlos gefüllten Räumlichkeiten im Gasthof Burger.

Dass die Liedertafel vertreten war, betrachtete Präsident Erwin Dromann als Zeichen der Verbundenheit beider Gruppierungen. Die Tatsache, dass außer Ruhestandspfarrer Helmut Süß auch Bürgermeister Peter Lehr, dritter Bürgermeister Klaus Lehl, sieben Stadträte und Dieter Kies, der neue Vorsitzende des Stadtverbands, unter den Gästen waren, wertete Dromann als Zeichen der Wertschätzung der Gesellschaft "Frohsinn".

In seinem Rechenschaftsbericht listete der Präsident vier Vorstandssitzungen, zehn Familiennachmittage in wechselnden Gaststätten sowie die Teilnahme an Bürger-, Imker-, Backofen-, Feuerwehr- und Pfarrfest sowie zwei Volksmusiknachmittage mit Sepp Kämpf auf. Ein großer Erfolg sei der Familientag im Kleintierzüchterheim mit der Jubiläumsfeier "15 Jahre Frauen im Frohsinn" gewesen.

"Es war ein Tag, der Höchstleistungen vom Team verlangte", sagte Dromann: Mehr als 100 Knödel galt es zu drehen, dazu Salate zuzubereiten sowie 15 Kuchen und Torten zu backen. "Derartige Feste sind nur machbar mit einem Team, auf das man sich 100-prozentig verlassen kann", hob Dromann den Einsatz der Helfer hervor.

Eine Weihnachtsfeier mit mehr als 100 Teilnehmern beim "Scherm Karl" bildete den Abschluss der Veranstaltungen. Der "Frohsinn" ging auch mehrmals auf Reisen; Ziele waren zweimal der Chiemsee und sein Hinterland sowie Rain am Lech. Auch eine Truppenübungsplatzfahrt und eine traditionelle "Fahrt ins Blaue" machten allen Teilnehmern viel Freude.

Musikalisch umrahmt wurde die "Frohsinn"-Versammlung von der Liedertafel, "Es war ein Frühlingstag ganz gewiss" und "Von der Traube in die Tonne" erhielten ebenso viel Beifall wie "Fein sein, beinanderbleibn". Gab es zu Beginn für alle Kaffee und Kuchen vom Büfett, so waren Bauernseufzer mit Kraut der krönende Schlussakkord der harmonischen Zusammenkunft. Kurz notiert
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