Früher Vertriebene, heute Flüchtlinge
Hintergrund

Kritische Worte fand Kreisvorsitzender Josef Rewitzer zur aktuellen Asyl- und Flüchtlingspolitik. Er hielt den Politikern vor: "Diese Krise ist in Wirklichkeit eine Regierungskrise."Bei aller Hilfe und Anteilnahme den Flüchtlingen und Asylbewerbern gegenüber halte er es für erforderlich, dass Politik und Gesellschaft die eigenen Bedürftigen nicht vergisst und benachteiligt. Es sei ohnehin schlimm genug, dass der soziale Wohnungsbau über Jahre verschlafen wurde. Eine deutliche Absage erteilte er jedoch Gewalt und Ausgrenzung gegenüber Asylbewerbern. Rewitzer erklärte: "Der VdK Bayern hat sich mit seiner Resolution 'Flüchtlingen helfen' zur Solidarität und Mitmenschlichkeit positioniert."

Der Kreisvorsitzende erinnerte an die Gründung des VdK nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich nicht nur Kriegsheimkehrer, Verwundete, Witwen und Waisen zurechtfinden mussten. In der Integration von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen sah er eine der größten Leistungen des Wiederaufbaus. Eine Lanze brach Rewitzer für seinen VdK. Er rief die zahlreich erschienen Mitglieder dazu auf, mitzuhelfen, das Gesicht der Welt zum Positiven zu verändern.
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