Frust bei der SpVgg SV

Weiden. (af) Euphorie im Pokal, Enttäuschung in der Liga: Die SpVgg SV Weiden kassierte am Freitagabend gegen die SpVgg Jahn Forchheim eine 2:3 (0:1)-Heimniederlage mit Konsequenzen. Der letzte Funken Hoffnung auf einen aufstiegsrelevanten Spitzenplatz ist damit erloschen.

"Das war's dann wohl endgültig", räumte SpVgg-SV-Trainer Christian Stadler nach dem Schlusspfiff ein. Und er gab auch zu: "Heute ist ein bisschen Frust dabei." Am verdienten Sieg der zweikampfstarken Forchheimer ließ Stadler keinen Zweifel: "Der Gegner ist bissig und aggressiv aufgetreten. Damit hat er uns den Schneid abgekauft." In der Tat war Forchheim über weite Strecken die bessere, weil aktivere Mannschaft. Auch vom zweimaligen Weidener Ausgleich zeigte sich das Team unbeeindruckt und schlug jeweils postwendend zurück.

Die Weidener Spieler sollten jedoch den drei verlorenen Punkten nicht lange nachtrauern. Selbst bei einem Sieg wäre man im Aufstiegsrennen auf kräftige Schützenhilfe angewiesen gewesen. Ob sich die Titelanwärter Viktoria Aschaffenburg und FC Amberg noch kriegsentscheidende Ausrutscher leisten werden, ist zu bezweifeln. Trotz aller Ernüchterung kündigte Stadler an, alle Kräfte zu mobilisieren, um Platz drei zu verteidigen: "Man weiß ja nie, was im Lizenzverfahren passiert." Noch mehr in den Fokus rückt für die Schwarz-Blauen aber nun das bayerische Pokalfinale am 20. Mai im Sparda-Bank-Stadion. Der Einzug in die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde könnte für den entgangenen Aufstieg als Entschädigung durchaus herhalten.
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