FSV souverän an der Spitze

Der FSV Tirschenreuth steht mit acht Punkten Vorsprung souverän an der Spitze der Kreisklasse Ost. In 17 Spielen gab es 15 Siege und nur 2 Niederlagen. Das Bild zeigt eine Szene vom 2:0-Erfolg des FSV (blau-weiße Trikots) gegen den TSV Friedenfels. Bild: Gebert

Ein Blick auf die Tabelle der Kreisklasse Ost zeigt eine Drei-Klassen-Gesellschaft. Fünf Teams bilden die Spitzengruppe, dahinter folgt ein Trio im Mittelfeld und die restlichen sechs Mannschaften kämpfen um den Klassenerhalt.

Tirschenreuth. (kap) In der Kreisklasse Ost überwintert der FSV Tirschenreuth (1./45 Punkte) als souveräner Tabellenführer vor dem punktgleichen Trio FC Tirschenreuth II (2./37), ASV Waldsassen (3./37) und TSV Neualbenreuth (4./37). Im Kampf um den Relegationsplatz liegt auch die DJK Falkenberg (5./33) aussichtsreich im Rennen.

Das scheinbar gesicherte Mittelfeld bilden der TSV Friedenfels (6./25), der SV Schönhaid (7./23) und die SG Fuchsmühl (8./22). Ab Rang neun, den der SV Pechbrunn (18) belegt, schweben die restlichen Vereine mehr oder weniger stark in Abstiegsgefahr. Mit nur einem Sieg und einem Remis, aber 15 Niederlagen ziert die SG Großkonreuth (14./4) abgeschlagen das Tabellenende. Der Aufsteiger benötigt schon ein kleines Wunder, um die Klasse zu halten.

Acht Punkte Vorsprung

Für den FSV Tirschenreuth müsste im Titelrennen schon alles schief laufen. Souverän führt die Truppe von Trainer Jürgen Ströll die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung an. "Nach dem Abstieg konnte keiner im Verein damit rechnen, dass es so gut läuft", sagt Ströll. "Die Mannschaft hat nicht nur mich positiv überrascht. Sie spielt für diese Klasse einen guten Fußball und steht zurecht ganz oben." Das Ziel bleibt für Ströll die Meisterschaft und damit die sofortige Rückkehr in die Kreisliga: "Alles andere wäre eine Enttäuschung."

Nur ein Wermutstropfen

Übereinstimmend haben die Verfolger den ersten Platz abgeschrieben. "Der ist an den FSV Tirschenreuth vergeben", sagt nicht nur Abteilungsleiter Günther Heß vom ASV Waldsassen. "Unser Hauptaugenmerk gilt dem Relegationsplatz." Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben sich die Klosterstädter unter ihrem neuen Trainer Safak Göybulak gefangen und legten vor der Winterpause eine Serie von fünf Siegen in Folge hin. Einziger Wermutstropfen in einer bisher ordentlichen Runde war für Heß die blamable Niederlage bei der SG Großkonreuth. "Die stinkt mir noch immer."

Popp lobt den Unterbau

Einen guten Job attestiert Spielleiter Günter Popp der zweiten Mannschaft des FC Tirschenreuth. Ein breiter Kader und die mannschaftliche Geschlossenheit seien die Garanten für die tadellosen Auftritte. "In der jungen Truppe sind Spieler, die problemlos in die Erste aufrücken können", freut sich Popp über den Unterbau. Zufriedenheit strahlt auch Martin Maier, Spielleiter des TSV Neualbenreuth, aus. "Trotz massiver Personalsorgen haben wir uns in der Spitzengruppe festgesetzt. Erstaunlich, wie die Mannschaft das weggesteckt hat. Natürlich versuchen wir alles, um so lange wie möglich vorne dranzubleiben." Von einem möglichen Aufstieg will Maier vorerst aber nicht reden.
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