Fuchsmühler LG-Schützen verlieren gegen Neumühle und Kastl - Weiter Schlusslicht der Bayernliga ...
Ersatzgeschwächt vollkommen chancenlos

Fuchsmühl. (hä) Unter denkbar ungünstigen Vorzeichen stand für die Fuchsmühler Luftgewehrschützen der dritte Schießtag in der Bayernliga Nord-Ost. Am Ende gab es Niederlagen gegen Neumühle (1:4) und gegen Kastl (0:5).

Richard Ernstberger weiß, warum seine Mannschaft auch diesmal erfolglos blieb: "Wir waren in Neumühle gleich doppelt geschwächt", sagt der Sportleiter der Andreas-Hofer-Schützen. "Unsere Nummer eins, Sabrina Hößl musste an einem Pflichtlehrgang des Nationalkaders teilnehmen. Dazu kam, dass auch noch die kurzfristige Erkrankung von Stammschützin Svenja Englmann." Bei fünf Schützen seien zwei Ausfälle natürlich eine starke Schwächung.

"Zu allem Überfluss hatten wir es noch mit Tabellenführer Kastl und dem Tabellenvierten Neumühle zu tun", fügt Ernstberger an. Doch aufgeben wollen die Fuchsmühler noch lange nicht. "In der Tabelle sind vier Mannschaften am Tabellenende dicht beieinander und wenn wir wieder in Bestbesetzung an die Schießstände gehen können, gibt es sicherlich auch wieder Erfolge und damit Chancen auf den Klassenerhalt."

Die erste Begegnung in Neumühle, gegen Gastgeber die SG 1925 Neumühle, ging mit 1:4 und einer Gesamtringzahl von 1867:1929 verloren. Den einzigen Sieg für die Andreas-Hofer-Akteure gab es durch Christina Hößl. Ihr Duell gegen Lisa Sennfelder endet zunächst 384:384. Im Stechen siegte Hößl mit 10:8 Ringen. Kerstin Knegten unterlag gegen Julia Helgert mit 387:393 und Michaela Grießhammer gegen Kevin Knott mir 373:385 Ringen. Auch Susanne Kamm (378:386) gegen Lena Hierl sowie Carola Hößl (345:381) gegen Andreas Kurz verloren.

Der zweite Wettkampf musste gegen den souverän führenden Spitzenreiter Hubertus Kastl bestritten werden, Fuchsmühl unterlag hier nicht unerwartet mit 0:5 bei einer Gesamtringzahl von 1889:1941. Am knappsten war es bei Kerstin Knegten mit 385:387 Ringen gegen Lukas Haberkorn, Christina Hößl unterlag mit 386:392 gegen Michael Buchbinder. Michaela Grießhammer verlor mit 376:393 gegen Maria Kausler, Susanne Kamm mit 375:383 gegen Sandra Raps und Carola Hößl mit 367:386 gegen Simona Bachmayer.

Der nächste Wettkampftag findet am Sonntag, 13. Dezember in Holzhammer statt. Da könnte es möglicherweise bereits eine Standortbestimmung geben, denn es an diesem Tag geht es gegen den direkten Tabellennachbarn, Ehenbachtaler Holzhammer. In der zweiten Begegnung treffen die Fuchsmühler zum ersten Rückrundenmatch auf die SG Neumühle.

Eine Niederlage musste auch die zweite Andreas-Hofer-Luftgewehrmannschaft beim SV 1861 Wildenau hinnehmen. Die Begegnung endet mit einem 4:0-Sieg der Gastgeber. Das war 3:0 Mannschaftspunkte für Wildenau und die erste Niederlage für Fuchsmühl. Das Gesamtringzahlergebnis lautete 1511:1489 für Wildenau. Nachdem aber auch der Tabellenführer Pfreimdtal Döllnitz in Großensees verlor, bleiben die Fuchsmühler Tabellenzweiter in der Luftgewehr-Bezirksoberliga Nord vor dem SV Wildenau.

Ganz knapp verfehlte der Fuchsmühler Günther Hößl beim 371:372 den möglichen einzigen Erfolg gegen Doris Betz. Carola Hößl verlor gegen Udo Hildebrand mit 378:382. Ohne Sieg blieben Michaela Grießhammer mit 373:380 gegen Ina Merkl und Bernd Riedel mit 367:377 gegen Thomas Riebl.

Der dritten Luftgewehrmannschaft von Andreas Hofer Fuchsmühl gelang auch im vieren Wettkampf kein Sieg. Bei der SSG Weiherhammer und Umgebung verlor sie 1449:1474. Stefanie Müller war bei Fuchsmühl die beste Schützin (379). Klaus Kamm kam auf 359, Richard Ernstberger auf 358 und Elfriede Kamm auf 353 Ringe.
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