Führungsduo im Bayerwald

Der SV Mitterteich feierte zuletzt zwei Siege in Folge. Diese Serie will die Mannschaft um Kapitän Martin Bächer (weißes Trikot, Szene aus der Partie gegen den SV Hutthurm), am Samstag im Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg ausbauen. Bild: Gebert

Gemeinsam geht das Führungsduo der Landesliga Mitte auf Reisen und zwar in den Bayerischen Wald. Dort warten unangenehme Gegner. Tabellenführer DJK Ammerthal trifft auf den ASV Cham, der SV Etzenricht ist bei Bayernliga-Absteiger 1. FC Bad Kötzting zu Gast. Der SV Mitterteich peilt den dritten Sieg in Folge an.

Weiden. (kap) Die Punkteteilung gegen den ASV Cham hat dem SV Etzenricht (2./34) die Tabellenführung in der Landesliga Mitte gekostet. Mit Sicherheit aber kein Beinbruch für die Verantwortlichen. "Wir haben es genossen, wochenlang die Tabelle anzuführen", sagt Abteilungsleiter Manfred Herrmann. "Natürlich wollen wir weiterhin an vorderster Front mitmischen. Dazu muss sich die Mannschaft Woche für Woche neu beweisen." So auch am Samstag beim Bayernliga-Absteiger 1. FC Bad Kötzting (7./27). Für Herrmann einer der Lieblingsgegner: "Kötzting war schon immer eine Hausnummer. Es ist für mich etwas Besonderes, sich mit den Besten der Liga zu messen", freut sich Herrmann auf das Auswärtsspiel.

Spitzenreiter in Cham

Der ASV Cham (6./28) blickt auf eine Niederlage und zwei Remis aus den letzten drei Spielen zurück. Damit ging der direkte Kontakt zur Spitze verloren. "Versäumtes nachholen" lautet daher die Vorgabe von ASV-Coach Uwe Mißlinger. Ob gerade der neue Tabellenführer DJK Ammerthal (1./36) den richtigen Partner dazu abgibt, bleibt dahingestellt. Immerhin reist der Bayernliga-Absteiger mit einer Empfehlung von sechs Siegen und einem Remis in Folge an. Dem setzen die Hausherren eine tolle Heimbilanz entgegen. Aus sieben Partie holten sie fünf Siege, ein Remis und verließen nur einmal als Verlierer den Platz.

Unbeschriebenes Blatt

Der SV Mitterteich (12./18) hat offenbar den Ernst der Lage erkannt. "Lassen wir in den anstehenden vier Spielen zu viele Punkte liegen, wird es schwer, die Liga zu halten", hatte SV-Trainer Reinhold Schlecht vor drei Wochen prophezeit. Keinen Zähler gab die Mannschaft in den letzten beiden Begegnungen ab und entfernte sich weiter von den direkten Abstiegsplätzen. Aufsteiger FC Sturm Hauzenberg (9./21) ist für die Stiftländer ein unbeschriebenes Blatt. Trainiert werden die Niederbayern aus dem Landkreis Passau vom ehemaligen Regionalliga-Spieler der SpVgg Weiden, Alexander Geiger. Dieser zählt neben Manuel Mader (sieben Tore) mit sechs Treffern zu den besten Torschützen der Gäste.

Eine beeindruckende Serie legte der SC Ettmannsdorf (5./28) hin. Die letzte Niederlage datiert vom 23. August. Danach katapultierte sich der Sportclub mit sechs Siegen und zwei Remis auf den fünften Tabellenplatz. Nun winkt sogar ein weiterer Sprung nach oben. Allerdings steht mit dem SV Hutthurm (3./31) ein schwierig zu spielender Gegner im Weg. In der vergangenen Saison setzte es eine 1:4-Abfuhr, aber das ist Schnee von gestern. In der momentanen Form rechnet sich der Sportclub auch bei den Niederbayern etwas aus.

Die 0:3-Niederlage beim mitgefährdeten TV Schierling (16./15) tat der DJK Gebenbach (14.(18) besonders weh, weil sie dadurch auf einen Relegationsplatz abgerutscht ist. Um diesen zu verlassen, ist ein Heimsieg über Schlusslicht FC Tegernheim (18./6) unbedingte Pflicht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.