Fünf Schüler der 9. Klassen der Realschule Auerbach besuchen das BR-Fernsehcamp - Thema ...
Die Welt des Films hautnah erlebt

"Ich geh' zum Film!" - Das klingt nach einem Traum, der endlich wahr geworden ist. Von jeher weckt die Welt des Films phantastische Vorstellungen. Für fünf Schüler der 9. Klassen der Realschule Auerbach wurde der Traum - zumindest in Ansätzen - wahr. Sie durften im BR-Fernsehcamp zusammen mit Schülern aus ganz Bayern - rund 50 an der Zahl im Alter von 14 bis 22 Jahren - lernen, wie man einen Filmbeitrag produziert. Dazu schlüpften sie abwechselnd in die Rolle des Kameramanns, des Drehbuchautors, des Regisseurs, des Cutters, des Tonmeisters. Auch als Schauspieler waren sie engagiert.

Sendungen mitverfolgt

Darüber hinaus besuchten sie viele Redaktionen und Sendungen des Bayerischen Fernsehens. Beispielsweise waren sie live bei der "Abendschau", der "Rundschau", bei "U 21" und im Bayern-3-Studio bei "Matuschke" dabei und durften in der "Nachtlinie" mitfahren. Sie wurden durch das Studiogelände in München-Freimann geführt und besichtigten das Funkhaus. Besonders interessant war, als sie für die Serie "Dahoam is dahoam" direkt vor Ort einen Live-Mitschnitt der Aufnahmen erlebten. Die Auerbacher Realschüler gehörten zu den zehn ausgewählten Schulen - auch eine Berufsschule, eine Förderschule und Gymnasien nahmen teil - und hatten auf eine Einladung fast nicht zu hoffen gewagt.

Umso größer war die Freude bei Lisa Miller, Hannah Pirner, Selina Renner, Christian Bachmann und Rafael Bernhardt und nicht zu vergessen bei der Leiterin des Wahlfaches Video-AG, Schwester Miriam Sams.

Sehr anregend war der Kontakt mit anderen jungen Menschen, da die Schüler verschiedenen Gruppen zugeteilt wurden. "Wir haben uns schon nach kurzer Zeit sehr gut verstanden. Es hat viel Spaß gemacht", bestätigte Selina Renner gegenüber unserer Zeitung.

Einige Schüler wurden während dieser Woche mit der Fernsehkamera begleitet. Das Ergebnis ist ein 45-minütiger Dokumentarfilm "Grenzgänger - wie tolerant bist du?" - der in der ARD ausgestrahlt wurde. Hannah Pirner von der Realschule Auerbach war darin zu sehen.

Das Thema der Woche war "Toleranz", und dazu sollte jede Gruppe einen Film produzieren. In nachgestellten Alltagsszenen wurden die Jugendlichen mit der Erfahrung konfrontiert, ausgeschlossen und anders zu sein. Sie nahmen den Standpunkt des Opfers, aber auch den des Täters, des Mitläufers und des couragierten "Eingreifers" ein.

Beachtliche Ergebnisse

Unter Anleitung eines Konflikttrainers wurde ihnen klar, wie tolerant sie wirklich sind, wann sie an ihre Grenzen kommen und wann Toleranz nicht mehr angebracht ist. Am Ende sah man erstaunliche Filmergebnisse.
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