Fünftklässler untersuchen nach Geologen-Art Gesteinsproben
Mit Eisennagel und Salzsäure

Am 30. Juli, dem vorletzten Schultag, war es endlich so weit: 29 Schüler aus der Klasse 5b des Gymnasiums Eschenbach besuchten auf Einladung der Bayernwerk AG mit ihrem Klassenleiter und ihrer Natur-und-Technik-Lehrerin das Geo-Zentrum an der KTB in Windischeschenbach.

Nach einer kurzen Information über den Kreislauf der Gesteine durften die Schüler gleich selbst aktiv werden und ihre "eigenen" Steine untersuchen. Ist der Stein dunkel oder hell? Enthält er Mineralien oder nicht? Lässt er sich mit einem Hammer zerschlagen, zerbröselt er oder hält er all dem stand? Was passiert, wenn Salzsäure mit dem Gestein in Verbindung kommt?

Alle Schüler waren mit großem Eifer bei der Sache, durften sie doch selbst in die Rolle von Forschern schlüpfen. Mikroskopieren, Ritzen mit Eisennägeln oder einfach das bloße genaue Betrachten lieferte ihnen wichtige Hinweise. Am Ende ihrer Entdeckungsreise lernten sie noch Einteilungsmöglichkeiten für Gesteine kennen und waren in der Lage, ihre eigenen Steine nun richtig zuzuordnen.

Danach erfuhren die Schüler einiges über die mit 9101 Metern tiefste Bohrstation der Welt. Ein Highlight war der Erdbeben-Simulator, der natürlich für alle ein Muss darstellte.

Auch wenn die Zeit am Ende ein wenig knapp war: Die Schüler fuhren mit vielen neuen Eindrücken und voller Vorfreude auf die wohl verdienten Ferien wieder heim.

Von der Klasse 5b des Gymnasiums Eschenbach (Schuljahr 2014/15)
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