Für Detag noch wichtiger

Beim TSV Detag Wernberg darf wieder gejubelt werden: Emanuil Petrov (links) und die beiden Trainer Dominik Heimler (Mitte) und Christian Luff hoffen, dass dies auch beim Heimspiel gegen den SV Kulmain so ist. Bild: Eger

Der TSV Detag Wernberg sorgte zuletzt mit seinem Auswärtssieg in Sorghof für eine kleine Sensation. Am Samstag ist wieder Bezirksliga-Alltag. Die Punkte gegen Kulmain wären noch wichtiger.

Wernberg. (lfj) "Das Glück muss man sich erarbeiten!" An diese alte Weisheit erinnerte sich der TSV Detag Wernberg als Außenseiter im letzten Auswärtsspiel beim SV Sorghof und landete gegen den zuvor zehn Mal in Serie siegreichen Spitzenreiter einen überraschenden 2:0-Sieg. Durch diesen, nicht unbedingt eingeplanten, Dreier konnten die Köblitzer die in den Spielen zuvor verschenkten Punkte in etwa wieder ausgleichen und sich ein wenig von den Abstiegsrängen absetzen.

Am Samstag (14 Uhr) haben die "Lila-Weißen" im Bezirksliga-Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Kulmain eine mindestens genauso schwere Aufgabe vor der Brust. Zwar stehen die Nordoberpfälzer auf dem vorletzten Platz in der Tabelle, dürfen aber auf gar keinen Fall an dieser Platzierung gemessen werden. Zuletzt holten die Kulmainer einen Punkt in Vohenstrauß und gewannen gegen Grafenwöhr mit 3:2, wobei ihnen zwei Tore in den Schlussminuten gelangen. Dies beweist, dass die Mannschaft von Oliver Drechsler, die gerade auswärts immer gute Kritiken bekam, vollkommen in Takt und drauf und dran ist, zu den Nichtabstiegsplätzen aufzuschließen.

Das Detag-Trainergespann Dominik Heimler und Christian Luff mahnt deswegen zur Vorsicht: "Wir müssen uns auf einen äußerst unangenehmen Gegner einstellen, der mit aller Macht und neuem Selbstvertrauen versuchen wird, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen." Ob die gleiche Anfangsformation wie zuletzt zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Etliche Spieler sind mehr oder weniger angeschlagen, darunter auch einige die in Sorghof auf die Zähne gebissen und durchgehalten haben, aber deren Einsatz nun doch fraglich ist.
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