Für die Nachwuchskicker im Fußballkreis Amberg/Weiden gibt es ab der Saison 2016/17 ...
Wolfgang Schötz plant neues Spielsystem

Neustadt/WN. (gb) Für den Fußballnachwuchs im Kreis Amberg/Weiden sind die Weichen für die Saison 2015/16 gestellt - und auch schon darüber hinaus. Wolfgang Schötz plant mit Beginn der Spielzeit 2016/17 ein neues Spielsystem in den Altersgruppen A-, B-, C- und D-Junioren. Dieses Modell stellte der Kreisjugendleiter den Vereinsvertretern bei den Tagungen vor.

Seit einigen Jahren wird im Kreis Amberg/Weiden unter den Kreisligen mit einem Quali-System gespielt. "Im Herbst geht es noch für alle um was, im Frühjahr nur noch in den Leistungsgruppen", bedauert Schötz. In den Normalgruppen werde dann nur um die "Goldene Ananas" gespielt.

Deshalb hat der Kreisjugendleiter ein System ausgearbeitet, in dem es nach der Herbst- und nach der Frühjahrsrunde Auf- und Absteiger geben wird. Das sieht Schötz positiv, weil es die ganze Saison spannend bleibe. Demnach sollen im Herbst 2016 die Kreisligen, ebenso wie die Gruppen, eine einfache Runde spielen. Im Frühjahr 2017 soll dann auf drei Ebenen weitergespielt werden - in zwei Kreisligen, zwei neu eingeführten Kreisklassen und der Rest der Mannschaften in Gruppen.

Die erste Phase ab Herbst 2016 würde folgendermaßen über die Bühne gehen. Kreisliga: Von den zwölf Klubs, die im September starten, bleiben acht oben, dazu kommen die Sieger der vier Gruppen. Diese zwölf Vereine bilden im Frühjahr 2017 die Kreisligen Nord und Süd. Die beiden Meister ermitteln in zwei Entscheidungsspielen den Aufsteiger in die BOL, jeweils der Fünfte und Sechste steigen in die Kreisklasse ab. Kreisklasse: Die vier Absteiger der Kreisliga-Quali sowie die Zweit- und Drittplatzierten der vier Gruppen spielen in den neuen Kreisklassen 1 und 2. Der Erste und Zweite beider Kreisklassen steigen in die Kreisliga auf, der jeweils Letzte in die Gruppe ab. Die Sieger der Gruppen steigen in die Kreisklasse auf. In dieser Zusammensetzung nehmen die Ligen dann im Herbst 2017 den Quali-Spielbetrieb wieder auf.

Wolfgang Schötz stellte sein Modell in Neustadt/WN und Haselmühl zur Abstimmung. Bei beiden Tagungen sprachen sich die Vereinsvertreter mit großer Mehrheit für das neue System aus. "Jetzt muss das Ganze noch der Verbandsjugendausschuss genehmigen, aber da sehe ich keine Probleme", erklärte Schötz.

Zum Rückblick auf die Spielzeit 2014/15 mit der Ehrung der Meister und Gruppensieger gehörte auch der Bericht von Franz Steinbach, dem Vorsitzenden des Jugendsportgerichts der Oberpfalz. "Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn 514 Fälle, davon 180 im Kreis Amberg/Weiden, immer noch zu viel sind", erklärte Steinbach. Ein leidiges Problem seien die vielen Spielausfälle (162/davon 48 im Kreis Amberg/Weiden) und die Verurteilungen wegen unzulässigen Spielereinsatzes (50/42). Dafür seien so wenig Vergehen wie noch nie gegen Schiedsrichter zu verzeichnen gewesen (12/2).

Breiten Raum nahm die Planung für die im September beginnende Saison 2015/16 ein. Wolfgang Schötz ist für die vier Kreisligen sowie alle A-Junioren-Gruppen zuständig. Spielgruppenleiter Karl-Heinz Luber ist für die B-, C- und D-Junioren-Gruppen verantwortlich und organisiert die Hallenmeisterschaften. Im Bereich E- und F-Junioren fungieren Christian Wolfram (Teilkreis Weiden) und Klaus Meier (Teilkreis Amberg) als Spielleiter. Wolfram ist zudem für die Abwicklung der Pokalwettbewerbe der A- und C-Junioren zuständig und Ansprechpartner DFBnet.

Wolfram machte noch auf eine Info-Veranstaltung zur Fair-Play-Liga bei den F-Junioren am Sonntag, 13. September, bei SpVgg SV Weiden aufmerksam.
Weitere Beiträge zu den Themen: SpVgg (24098)August 2015 (7425)
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