Für Ernstfall noch besser gerüstet

Zahlreiche Vertreter der Nachbarwehren wollten dem Festakt in Neudorf beiwohnen. Mit vor Ort waren auch Bürgermeister Max Bindl, stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler und 2. Bürgermeister Reinhard Wurm (vorne, Zweiter, Dritter und Vierter von links). Bild: kro

Aktive von 14 Feuerwehren aus der ganzen Umgebung kamen jetzt in Neudorf zusammen - erfreulicherweise aber nicht wegen eines Einsatzes. Grund des Besuchs war die Segnung des runderneuerten Tragkraftspritzenanhängers der örtlichen Brandschützer.

Vorsitzender Josef Kunz freute sich über die Teilnahme so vieler Kameraden und einiger Ehrengäste, darunter Führungskräfte des Kreisfeuerwehrverbands. Bürgermeister Max Bindl sprach von einem großen Tag für die Feuerwehr Neudorf-Rosenbühl, denn es sei ein weiterer Mosaikstein an Gerätschaften hinzugekommen. Eine bedarfsgerechte Ausrüstung sei wichtig, vor allem im ländlichen Raum - auch wenn manche dies hinterfragten.

"Die Feuerwehr ist keine Freizeiteinrichtung", stellte Bindl klar. Sie sei ein unverzichtbarer Teil der Infrastruktur zum Schutz der Bevölkerung. Der Bürgermeister dankte den Aktiven ausdrücklich für ihre Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft, ehe er ein symbolisches Nummernschild und ein Geldpräsent überreichte.

"Auf unsere Feuerwehren ist Verlass", sagte stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler, der ebenso den Aktiven für ihren Einsatz Respekt zollte. "Die Feuerwehren genießen in der Bevölkerung ein hohes Ansehen." Bei allem technischen Fortschritt seien nach wie vor engagierte Menschen gefragt. Als Geschenk hatte er einen 300-Euro-Scheck aus dem Sparkassenfonds dabei. Kreisbrandrat Franz Arnold übermittelte die Glückwünsche des Kreisfeuerwehrverbandes und verwies darauf, dass die Wehr nun erweiterten Anforderungen genüge.

17 000 Euro investiert

Kommandant Edwin Pfohl nannte einige technische Einzelheiten und ging auf die Kosten ein. So habe die Wehr den Anhänger für 10 000 Euro bei der Feuerwehr in Lengenfeld (bei Waldershof) erworben. Weitere 7000 Euro habe man in die Umrüstung investiert. Die Marktgemeinde habe 50 Prozent des Kaufpreises übernommen und weitere 1100 Euro für die Anschaffung der Ausrüstungsgegenstände bezahlt. In diesem Zusammenhang bedauerte Pfohl, dass der Konnersreuther Marktrat diese Zuschüsse nur mehrheitlich und nicht einstimmig gebilligt habe. Pfohl verwies darauf, dass der runderneuerte Anhänger mittlerweile schon dreimal zum Einsatz gekommen sei.

Die Segnung nahm Pater Benedikt Leitmayr vor, der die Lacher auf seiner Seite hatte, nachdem Vorsitzender Josef Kunz und Kommandant Edwin Pfohl beim Verspritzen des Weihwassers etwas zurückgewichen waren: "Vorm Bier habt's nicht so viel Angst wie vorm Weihwasser!"
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