Für Gemeinde viel erreicht

Bürgermeister Alois Böhm (stehend) blickte bei der Jahresabschlussfeier des Gemeinderats auf ein Jahr mit zahlreichen Maßnahmen und verschiedenen Aktivitäten zurück. Bild: ohr

Zum Jahresabschluss kam der Gemeinderat in der "Waldschänke" zusammen, um gemeinsam auf die bald vergangenen zwölf Monate zurückzublicken - ein bewegtes Jahr, wie Bürgermeister Alois Böhm feststellte.

Die Gemeinderatswahlen im März brachten für das Gremium eine deutliche Veränderung: Die Räte Michael Pamler (18 Jahre), Max Süß (12), Stefan Zimmermann (6) und Josef Pamler (2) schieden aus, die vier "Neuen" Hubert Jetschmann, Ludwig Röhrer, Joachim Schießl und Michael Schmid wurden vereidigt. Die Gemeinderäte Franz Herrmann und Michael Pamler bekamen außerdem die Kommunale Dankurkunde.

Das Gemeindeoberhaupt hob als wichtige Vorhaben den Kauf von vier Bauhoffahrzeugen, den Abschluss der Kanalbaumaßnahmen, den Einstieg ins neue Förderprogramm zur Breitbanderschließung und die Sicherung ehemaliger Bergbaubereiche hervor. Mit zwei Wohnhausneubauten, drei Wohnraumerweiterungen, einer Nutzungsänderung sowie je einem landwirtschaftlichen und sonstigen Bauvorhaben könne die Bautätigkeit eher als gering eingestuft werden, fuhr Böhm fort. Sein Dank galt allen Helfern für die regelmäßige Unterstützung und die Arbeitseinsätze beim Großprojekt "Schlossbauernhof Altfalter". Im Bezug auf die Gemeindefinanzen zeige sich bei der Einkommensteuerbeteiligung eine positive Entwicklung. Allerdings seien die Schlüsselzuweisungen und die Gewerbesteuereinnahmen rückläufig.

Der Katholische Frauenbund Wölsendorf und die KLJB Altfalter feierten in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Die Teilnahme am Wallfahrtsfest mit den Feierlichkeiten zum Jubiläum der Partnerschaft in Pocinovice und der heimische Festakt in Wölsendorf bleiben in fester Erinnerung.

Bürgermeister Alois Böhm bedankte sich bei den Gemeinderäten, der Verwaltung, den kirchlichen Gremien, den Vereinsvorständen sowie allen Bürgern für das ehrenamtliche Engagement und die gute Zusammenarbeit. Stellvertreter Franz Grabinger erinnerte an die Feiern zum 60. Geburtstages des Gemeindeoberhauptes, hob die Verbundenheit zu den Vereinen heraus und zollte Anerkennung für den Einsatz in seiner Gemeinde. Als Dankeschön erhielt Gattin Maria einen Weihnachtsstern für die vielen Stunden, die ihr Ehemann wegen seines Engagements für die Kommune nicht zu Hause sein könne.
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