Für ihre Chefs ist sie die Beste

Mit Moderatorin Rebecca Mir (links) musste sich Catherine Fuchs während des Wettbewerbs ein Wortgefecht liefern, aus dem die erfahrene Sekretärin am Ende als Punktsiegerin hervorging. Bild: hfz

Als "beste Sekretärin Deutschlands 2010" durfte sich Catherine Fuchs über eine besondere Einladung freuen. In einem einmaligen Wettstreit suchte die Firma Leitz nach zehn Jahren ihres Wettbewerbs "die Beste der Besten". Die gebürtige Vohenstraußerin nahm die Herausforderung gerne an.

"Ich habe mich über die Einladung sehr gefreut. Von Anfang an fand ich die Idee super, die Siegerinnen der letzten Staffeln zum Jubiläum erneut gegeneinander antreten zu lassen und die Beste der Besten zu suchen", erklärt die 36-Jährige. Die Stimmung während des Wettstreits, der im Goldbergwerk in der Nähe von Stuttgart stattfand, sei dementsprechend freundschaftlich und locker gewesen.

Natürlich war viel Presse vor Ort, Fuchs versuchte trotzdem, entspannt in den Wettbewerb zu gehen: "Es war eine schöne Herausforderung. Ich stelle mich gerne unerwarteten Situationen und stehe gerne im Rampenlicht." Alle Disziplinen seien gut machbar gewesen. Als erstes sollten die Konkurrentinnen eine Powerpoint-Präsentation erstellen und einen möglichen Sponsor vom Wettbewerb überzeugen. Hier kam es vor allem auf Überzeugungskraft und gute Argumente an.

Dann wurden Englischkenntnisse getestet, indem man einen Geschäftsbrief an den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schreiben sollte. Am Ende gab es ein Rollenspiel, in dem Diplomatie und Kreativität gefragt waren. Man sollte eine Kollegin davon überzeugen, dass sie nach einem Umzug der Firma ihr Einzelbüro aufgeben müsste und ab sofort in einem Großraumbüro mit 20 Personen sitzen würde. Den Gegenpart der bockigen Kollegin spielte Moderatorin und Topmodel Rebecca Mir. In weiteren Aufgaben mussten die Teilnehmerinnen Merkfähigkeit, Schnelligkeit und Multitasking unter Beweis stellen.

Fuchs: "Diesmal hat man gemerkt, dass wirklich die Besten der Besten gegeneinander angetreten sind. Alle haben ihre Aufgaben sehr gut erfüllt und sind Profis in ihrem Job. Für das Gesamtergebnis war sicherlich ein Quäntchen Glück ausschlaggebend. Die Punkteverteilung war sehr knapp." Am Ende erreichte die 36-Jährige einen sehr guten dritten Platz, auf den sie angesichts der sehr guten Konkurrenz sehr stolz ist.

Ihre beiden Chefs und die Kollegen haben sich mit Fuchs über den Erfolg sehr gefreut. Allerdings, so das Team einhellig, sei ein derartiger Wettbewerb gar nicht nötig gewesen. "In den letzten Tagen habe ich oft gehört: ,Für uns bist du längst die beste Sekretärin Deutschlands'. Und das ist doch ein tolles Lob", freut sich die ehemalige Vohenstraußerin.
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