Für Kläranlage nix zahlen

Kommt auf die Gemeinde eine Kostenbeteiligung von 260 000 Euro zu, wenn die Stadt Kemnath ihre Kläranlage den Erfordernissen anpasst? Am bestehenden Klärwerk, das für 50 000 Einwohner ausgelegt ist, ist Immenreuth mit acht Prozent beteiligt.

Immenreuth. (bkr) Laut einer Studie wird es durch zwei Großbetriebe zu 75 Prozent überlastet. Für die erforderliche Nachrüstung sei ein Finanzbedarf von 3,26 Millionen errechnet worden, informierte Roman Melzner (CSU) am Donnerstag im Gemeinderat. Mit Hinweis auf das Verursacherprinzip meinte er, dass Immenreuth durch die industriell erforderliche Erweiterung nicht mit zur Finanzierung herangezogen werden dürfe. Laut Bürgermeister Heinz Lorenz ist in der nächsten Zeit ein Gespräch mit den Beteiligten geplant.

Bernhard Söllner, CSU, erkundigte sich nach der vor Monaten angeregten Aufstellung von Vorwegweisern an der Kreisstraße TIR 37 (Panoramastraße) auf Höhe der Tiefenlohe zum Naturerlebnisbad. Viele Fahrzeuge verpassten die Einmündung. "Die Anfrage läuft", erklärte Lorenz. Er versprach sich über den Bearbeitungsstand beim Landratsamt zu erkunden.

Zu wenig Geschirr

Söllner stellte weiter fest, dass es in der Mehrzweckhalle bei größeren Festen an einheitlichem Geschirr und Bestecken mangle. Vieles müsse zusammengetragen und zusammengewürfelt werden. Die nächste große Veranstaltung stehe am Sonntag, 23. August, mit der Verabschiedung von Pater Jakob an. Bei einer soliden Ausstattung könnte den Vereinen bei größeren Festen unter die Arme gegriffen werden, sagte Söllner. "Einiges ist weggekommen", bedauerte der Bürgermeister. Nach seinen Worten war die Mehrzweckhalle für 120 Gäste ausgelegt.
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