Für Mitterteich war mehr drin

Der SV Mitterteich holte am Samstag mit dem 1:1 bei Aufsteiger SpVgg Osterhofen einen Punkt. Marc Müller (links, Szene aus dem letzten Heimspiel gegen den SV Hutthurm) brachte die Stiftländer in der 70. Minute in Führung. Bild: Gebert

Nach einem glücklichen 0:0 zur Pause steigerte sich der SV Mitterteich in Hälfte zwei. Doch trotz Überzahl und einer besseren Leistung reichte es in Osterhofen nur zu einem 1:1.

"Ich bin etwas in der Zwickmühle, ob ich mit dem Punkt zufrieden sein oder den zwei verlorenen Punkten nachtrauern soll", blickt der Mitterteicher Trainer Reinhold Schlecht auf das 1:1 bei der SpVgg Osterhofen zurück. Wie in der Vorwoche gegen Hutthurm waren die Stiftländer in Hälfte eins erneut die deutlich schwächere Mannschaft. Dennoch ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit hatte der SVM die Partie im Griff und ging folgerichtig durch Marc Müller in Führung. Trotz Überzahl wurde der Vorsprung durch ein ärgerliches Gegentor verspielt.

Die Partie begann recht gut für die Schlecht-Elf mit zwei Möglichkeiten für Wegmann und Nedbaly, die aber ungenutzt blieben. Danach gelang den Stiftländern aber gar nichts mehr. "Durch ihre Härte hat uns die SpVgg den Schneid abgekauft. Wir bekamen keinen Zugriff mehr und standen nicht gut", sagte Schlecht. Trotz vieler Chancen der SpVgg blieb es bis zur Pause beim für die Oberpfälzer glücklichen 0:0.

Mit der Vorstellung war Schlecht nicht zufrieden, doch er relativierte die Leistung etwas: "Durch die häufigen Wechsel in der Defensive kann keine Sicherheit einkehren." Neben den beiden Umstellungen in der Viererkette musste zehn Minuten vor der Halbzeit auch noch Mauricio Göhlert verletzt raus. "Ihm wurde das Standbein bei einer harten Attacke weggezogen und er hat sich dabei das Knie verdreht", beschreibt der SVM-Trainer die Verletzung. Zum Teil war ihm das harte Einsteigen der Niederbayern etwas zu viel.

Führung durch Müller

In der zweiten Hälfte lief es dann besser für die Gäste, was auch an der Gelb-Roten Karte gegen die SpVgg kurz nach Wiederbeginn lag. "Wir waren ballsicherer und haben dann viel über die Außen gespielt", findet Schlecht lobende Worte. Als die Mitterteicher den Druck erhöhten, wurde Marc Müller im Strafraum von den Beinen geholt. Beide Teams stellten sich auf einen Elfmeter ein, doch der Schiedsrichter nahm ihn auf Zeichen seines Assistenten unverständlicherweise zurück. Doch in der 70. Minute ging der SVM durch einen Linksschuss von Müller in Front. Die Führung sollte aber nicht lange halten, denn zehn Minuten vor Schluss fiel durch einen Kopfball der Ausgleich. Darüber war der SV-Coach verärgert, da sowohl die Flanke als auch der Kopfball zu verhindern gewesen wären. Kurz vor Schluss parierte der SpVgg-Keeper einen Flugkopfball von Hecht und hielt den Punkt fest.

Mit dem Remis stehen die Stiftländer weiterhin einen Zähler vor der Abstiegszone. Jetzt folgen zwei Heimspiel gegen Fortuna Regensburg (Mittwoch) und Schlusslicht ATSV Kelheim (Samstag).
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