Für neues Einsatzfahrzeug

Der Gemeinderat steht hinter den Feuerwehren. Deren Stellenwert unterstrich das Gremium am Donnerstag mit zwei Beschlüssen.

Immenreuth. (bkr) 19 Jahre hat das Immenreuther Mehrzweckfahrzeug auf dem Buckel. Der TÜV zog es aus dem Verkehr. Auf 5000 bis 6000 Euro beläuft sich der Reparaturbedarf. Zuviel für ein altes Auto, sagten die Gemeinderäte. Ihnen lagen zu dem Zuschussantrag drei von der Feuerwehr eingeholte Angebote vor. Der Feuerwehrverein selbst hatte signalisiert, sich an der Finanzierung zu beteiligen.

Josef Hecht nannte es wichtig, dass die Anschaffung bereits mit den Wehren abgesprochen ist. Das Mehrzweckfahrzeug sei in der Standartversion nicht als "Muss", sondern als "Soll" vorgesehen. "Soll" sei aber gegenüber einem "Kann" fast ein "Muss", sagte Hecht. Für ihn stellt ein neues Fahrzeug eine sinnvolle Anschaffung dar.

Allrad ein Muss

Ludwig Melzner (SPD) vermisste in den drei Angeboten eine Allrad-Ausstattung. Die Steigungen forderten geradezu eine derartige Ergänzung, betonte er. Für eine ordentliche Ausstattung sprach sich gleichfalls sein Parteikollege Erich Hader aus. Eberhard Besold bezeichnete die Ersatzbeschaffung ebenfalls als sinnvoll.

In einem Grundsatzbeschluss sprach sich der Gemeinderat für ein neues Mehrzweckfahrzeug aus. Die Lieferzeit beträgt rund sieben Monate. Bis dorthin müssen sich die drei kommunalen Wehren untereinander aushelfen.

Die Brandschützer aus Ahornberg hatten einen Zuschuss zu den Baukosten beim Umbau und der Sanierung der Überdachung ihres Mehrzweckgebäudes beantragt. 35 706 Euro brauchten sie für die Überdachung der Grillstation und die Sanierung des Daches. In den zurückliegenden Jahren hatte die Gemeinde vergleichbare Maßnahmen mit zehn Prozent gefördert. CSU-Fraktionssprecher Josef Hecht erinnerte an die Entscheidung des alten Gemeinderates in dieser Angelegenheit. Der Fraktionssprecher der Freien Wähler, Eberhard Besold, war dafür, einen Zuschuss zu gewähren, soweit es die Haushaltslage zulässt. Einstimmig votierten die Bürgervertreter für einen zehnprozentigen Zuschuss.
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