Für rasches Vorgehen

Macht man mal in der Urlaubs- und Ferienzeit eine verdiente Sitzungspause, schwappt gleich eine kleine Flut von Bauangelegenheiten über den Tisch. Zur Beratung dieser erfreulichen Tatsache kam beim Gemeinderat Birgland noch das eigene Vorhaben der Nutzung des ehemaligen Raiffeisengebäudes.

Einen Stapel von Bauplänen und Anfragen vor sich, hieß Bürgermeisterin Brigitte Bachmann Räte und Zuhörer im Gasthaus "Zum Ritter" willkommen. Indirekt beteiligt war man bei den gewünschten Stellungnahmen zu Vorhaben der Nachbarkommunen.

Die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans der Gemeinde Illschwang und die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie das städtebauliche Entwicklungskonzept des Marktes Lauterhofen konnte man durchwinken, da eigene Interessen nicht berührt waren.

Zur Bauvoranfrage von Vera Schmiderer auf Neubau eines Bungalows in Hirschricht gab man eine positive Beurteilung ab. Gebilligt wurde die Änderung des Standorts der Garage von Thomas Kölbel und Valerie Kölbel-Linhard in Frechetsfeld. Schwend bekommt ein neues Wohnhaus mit Doppelgarage, das Rainer und Gudrun Dumpich dort errichten wollen. Neu gebaut und schon zu klein; da hilft nur eine Erweiterung des Gebäudes der Firma Zeisig im Gewerbegebiet Schwend, was gerne genehmigt wurde. Im nahen Baugebiet wollen sich Daniel und Steffi Frühwald mit einem Wohnhaus niederlassen, auch dies wurde gut geheißen. Der letzte Plan zeigte eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle von Klaus und Brigitte Übler in Baumgarten, wo man den Grenzabstand zum Nachbarn gewahrt wissen wollte.

Eigene Vorteile

Die Infrastrukturgesellschaft Amberg-Sulzbach GmbH (InAS) mit Amberg und Ursensollen (Hirschwald) nimmt konkrete Formen an. Das Angebot eines Beitritts der Gemeinde Birgland hatte man schon früher positiv zur Kenntnis genommen. Diese größere kommunale Zusammenarbeit bietet bei künftigen Maßnahmen auch für die eigene Entwicklung Vorteile und eben ein Mitspracherecht.

Die Gesellschaftereinlage von 5000 Euro bringt das Informationsrecht bei Beschlüssen mit sich. Die GmbH wird ehrenamtlich geführt. Nach Aussage der Bürgermeisterin wird ein Vertrag ausgearbeitet, der dann dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt wird. Das Einvernehmen der Räte zur Beteiligung wurde erteilt.

Eine Diskussion gab es zur Nutzung des erworbenen Raiffeisengebäudes. Reinhard Kohl plädierte für rasches Vorgehen zur Schaffung eines Kanzlei- oder Büroraums sowie für Trauungen. Wichtig wäre ein neuer Telefon- und Internetanschluss. Gemeinderat Hans Süß unterstützte diese kleinen Schritte. Dazu merkte Cassandra Pickel an, dass das bisherige Büro in Frechetsfeld (BayWa-Haus) stark beschädigt und kaum mehr verwendbar ist.

Dann kam der Bauausschuss ins Spiel, der hier eingeschaltet werden soll. Man wolle mit möglichst viel Eigenleistung diese ersten Kosten im Rahmen halten. Mit diesem Vorgehen war man einverstanden.
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