Fundament für die Zukunft

Blick in die große Runde: Bei der Gründungsversammlung der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" war viel los. Initiatorin Elisabeth Gottsche und der frisch gewählte Vorstand freuten sich über 60 Gründungsmitglieder. Bild: rn

"Hand in Hand" - ein sprachliches Bild, das Gemeinschaft und Hilfe symbolisieren soll. Die neu gegründete Seniorengemeinschaft baut genau darauf auf - nicht nur mit ihrem Namen.

"Die Selbsthilfe-Gemeinschaft bietet unkomplizierte, wirkungsvolle und kostengünstige Hilfe für ältere, hilfsbedürftige und kranke Menschen an." Wie sehr dieser Leitgedanke der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" von der Bevölkerung angenommen wird, zeigten die vielen Besucher bei der Gründungsversammlung (wir berichteten). Für Vorsitzenden Bernhard Schäfer beginnt nun die Wachstumsphase, in der es gilt, "möglichst schnell möglichst viele wohlgesonnene Mitglieder zu gewinnen, um ein solides Fundament aufzubauen".

60 Gründungsmitglieder

Einen Teil des Fundaments stellen bereits 60 Gründungsmitglieder dar. Für die Initiatoren um Elisabeth Gottsche und Karl Lorenz sowie den frisch gewählten Vorstand sind sie ein wertvolles Startkapital, das es zu vermehren gilt. Dass dazu auch die Kommunen beitragen wollen, machten die Bürgermeister des westlichen Landkreises mit ihrer Teilnahme an der Auftaktveranstaltung deutlich. Ihnen, der Seniorenbeauftragten des Landkreises, Johanna Meier, den Pfarrern Dr. Benedikt Röder (Kirchenthumbach) und Dr. Andre Fischer (Grafenwöhr) sowie den Seniorenbeauftragten des westlichen Landkreises entbot Hausherr Peter Lehr ein herzliches Willkommen.

"Wenn wir nicht zusammenarbeiten, werden wir für unsere Probleme keine Lösung finden", zitierte der Bürgermeister den Dalai Lama. Diesen Leitsatz habe sich der westliche Landkreis schon lange auf seine Fahnen geschrieben, betonte Lehr. Als Beweis dafür nannte er Projekte wie die Gründung des Kooperationsraums Vierstädtedreieck, Gründung und Ausbau der Energiegenossenschaft NEWeG sowie Gründung und gemeinsamer Betrieb der Musikschule Vierstädtedreieck. Zu diesen erfolgreichen Kooperationen komme nun eine weitere hinzu. Sie habe sich zum Ziel gesetzt, "das Leben der Senioren in unserer Region durch die verschiedensten Angebote attraktiver und lebenswerter zu gestalten". Lehr wünschte sich bei der Realisierung des Gemeinschaftsprojekts die gleiche Begeisterung wie bei den bisherigen Projekten.

Gegenseitige Hilfe

"Was lange währt, wird endlich gut", lautete die Botschaft von Elisabeth Gottsche. Sie sprach von einem Jahr Vorbereitung vor Ort und bei Münchener Regierungsstellen. Als Initiatorin stellte sie den Verein vor und ließ sich die Kurzform "GeHiH" der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" auf der Zunge zergehen.

Die Satzung, mit Gericht und Finanzamt abgesprochen, trug Heribert Lassner vor. In der Präambel ist zu lesen, dass in der gegenseitigen Absicherung des Alltags älteren Mitbürgern die Gelegenheit gegeben wird, "in ihren eigenen vier Wänden alt werden zu können". Die Verwirklichung des Satzungszwecks wird durch mehrere Beispiele beschrieben. (Hintergrund und Umfrage)
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