Fußball

Berlins Torhüter Rune Jarstein (links) bleibt bis auf weiteres im Kasten der Herthaner. Bild: dpa

Kraft Nummer eins, Jarstein spielt

Berlin.(dpa) Hertha BSC wird auch in den nächsten Bundesligaspielen mit dem Norweger Rune Jarstein im Tor antreten. "Alle sind fit und gesund. Thomas noch nicht. Er macht noch Pause", erklärte der Berliner Trainer Pal Dardai vor der Heimpartie des Tabellen-Fünften (17 Punkte) am Samstag gegen den Siebten Borussia Mönchengladbach (15). Thomas Kraft fehlt wegen einer Schulterverletzung schon sechs Wochen. Er musste mehrere Trainingsversuche abbrechen. Jarstein trug mit zum überraschend starken Saisonstart des Hauptstadtclubs bei.

Eine Grundsatzdiskussion um die Torwart-Hierarchie will Dardai nicht. "Thomas ist für dieses Jahr die Nummer eins. Jetzt bleibt Rune im Tor", erklärte der Ungar am Donnerstag. Er wolle eigentlich gar nicht viel über das Thema reden: "Erst einmal muss Thomas fit werden." Und er kenne Kraft als Sportsmann, der nach so langer Pause nicht die Forderung stelle: 'Jetzt will ich spielen'. "Die emotionale Lage dürfte nicht so einfach sein, weil er einfach nicht zurückkommt auf den Trainingsplatz", bemerkte Manager Michael Preetz zu Kraft.

Für die Partie gegen die Gladbacher, die unter Interimscoach André Schubert zuletzt in Liga und Pokal sechsmal gewannen, kündigte Dardai eine mutige Ausrichtung an: "Wir sind in dieser Saison zu Hause ungeschlagen, dass soll so bleiben. Wir spielen voll auf Sieg."

Mascherano gesteht Steuerhinterziehung

Barcelona.(dpa) Fußball-Profi Javier Mascherano vom FC Barcelona hat Steuerhinterziehung in Höhe von 1,5 Millionen gestanden. Die Vernehmung des argentinischen Nationalspielers vor dem Ermittlungsrichter in Gavà bei Barcelona habe deshalb am Donnerstag nur wenige Minuten gedauert, berichtete die Nachrichtenagentur Efe unter Berufung auf Justizkreise. Mascherano habe seine gesamten Steuerschulden aus den Jahren 2011 und 2012 plus 200 000 Euro an Zinsen bereits vor einigen Wochen an die zuständigen Behörden überwiesen, hieß es.

Der seit 2011 für den amtierenden Champions-League-Sieger spielende Mascherano hatte nach Erkenntnissen der spanischen Behörden unter anderem seine Einnahmen aus Bildrechten illegal an eine Firma auf Madeira überwiesen. Außerdem soll er Honorarzahlungen des Sportartikelausrüsters Nike überhaupt nicht deklariert haben.

Ärger mit den Steuerbehörden hatten zuletzt zahlreiche Profis der Primera División, darunter die Barcelona-Superstars Lionel Messi und Neymar, Nationaltorhüter Iker Casillas, der im Sommer von Real Madrid zum FC Porto wechselte, sowie der frühere Real-Profi Xabi Alonso, der seit August 2014 für den deutschen Meister FC Bayern München spielt.
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