Fußgängerüberweg vor der Polizei soll aber ab Montag endlich barrierefrei werden
Baufirma ärgert Stadt

Neustadt/WN. (ms) "Dass die keine besserere Werbung hinmachen, verstehe ich nicht. Das ist ein Schmarrn", sagte Zacharias Rebl zur 1,10 Meter hohen und 5,20 Meter langen Reklametafel des Kindergartens St. Martin in der Johann-Dietl-Straße. Trotzdem fand das Gesuch genauso die einmütige Zustimmung des Stadtrates wie die Werbetafel von Giuseppe Davita beim Eiscafé Il Gelato am Stadtplatz. Sie ist 90 Zentimeter hoch, 3 Meter lang und 30 Zentimeter tief. "Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten", meinte Bürgermeister Rupert Troppmann dazu.

Nur Formsache war das Ja zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Wellnessoasen am Rehmühlbach" der Stadt Weiden. Eine Beeinträchtigung sei für die Kreisstadt nicht zu erwarten, hieß es dazu in der Sitzungsvorlage.

Das Rathaus setzt weiter auf die Städtebauförderung. In Absprache mit der Kewog Tirschenreuth werden bei der Regierung der Oberpfalz für kommendes Jahr 175 000 Euro förderfähige Kosten gemeldet. Sie teilen sich auf in das kommunale Förderprogramm (50 000 Euro), die Sanierung des Treppenaufganges in der Fröschaustraße (115 000 Euro) sowie Honorare und städtebauliche Beratung (10 000 Euro). Für 2017, 2018 und 2019 werden voraussichtlich jeweils 60 000 Euro eingeplant.

Der Treppenaufgang in der Fröschaustraße war dann gleich noch einmal Thema. Die Vergabe der Schlosserarbeiten war nachträglich in die Tagesordnung aufgenommen worden. Zum Zug kommt die Firma Metallbau Windschiegl in Neuhaus für 19 904 Euro. Damit liege man in etwa im Kostenrahmen, sagte der Sitzungsleiter. Er lobte die Firma Kutscher für die bisherige Arbeit. "Das ist eine riesige Baustelle."

Fristen setzen

Der Rathauschef gab bekannt, dass der bisherige zweite Kommandant der Feuerwehr, Rainer Konz, aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten sei. Für ihn rücke Marco Harrer nach.

SPD-Fraktionschef Achim Neupert monierte, dass die Bordsteine beim Zebrastreifen bei der Polizei immer noch nicht abgesenkt seien. "Wir haben den Eindruck, dass das nicht hinhaut." Die Stadt müsse mehr darauf schauen, dass uns die Firmen nicht zu lange hinhielten. "Können wir da Fristen setzen?"

Grundsätzlich ja, erwiderte Troppmann. Wenn aber der Stadt kein Schaden entstehe, nütze das nichts. Beim Fußgängerüberweg sei das ärgerlich. Denn die Firma habe um eine Verschiebung gebeten, sei dann jedoch nicht mehr gekommen. Nun soll aber der Übergang ab Montag, 9. November, barrierefrei ausgebaut werden.

Zu Ende gehen auch die Bauarbeiten am Breiten Weg. Von Montag bis Mittwoch, 9. bis 11. November, erledigt die Firma Fräs- und Deckenbauarbeiten. Daher wird die Straße zeitweise, beginnend von der Kreuzung Mühlbergweg bis zum Kahrweg, für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Anlieger wurden schriftlich informiert, wann sie ihre Grundstücke nicht anfahren können. Gesperrt ist wird von Montag, 16. November, 15 Uhr, bis Mittwoch, 18. November, 7.30 Uhr.

Dritter Bürgermeister Heribert Schubert sprach die Schau- und Infokästen am Trommer-Anwesen am Stadtplatz an. Die Stadt sollte mit den Vereinen Rücksprache halten und prüfen, ob und wie eine Verbesserung der Fassade erreicht werden kann. Auf Vorschlag des Bürgermeisters wird das Anliegen in die Haushaltsberatungen aufgenommen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4091)November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.