Gailertsreuther Jagdgenossen bekommen Pacht ausbezahlt
Klare Mehrheit

Floß. (le) Bei der Jagdgenossenschaft Gailertsreuth mit den beiden Jagdbögen Gailertsreuth und Diepoltsreuth ist das jahrelange Tauziehen um die Verwendung der Jagdpacht zu Ende. Die Mitgliederversammlung im Gasthaus Plödt brachte eine Entscheidung. Sie gilt bis 2019.

Jagdvorsteher Werner Opitz war sehr daran gelegen, dieses Thema ohne jede Emotion zu diskutieren und schlug eine geheime Abstimmung vor. Das Ergebnis war eindeutig. Von den 21 stimmberechtigten Jagdgenossen entschieden sich 16 für die Auszahlung, während sich 4 Jagdgenossen dafür aussprachen, die Pacht den Wegebau zuzuführen. Ein Jagdgenosse enthielt sich der Stimme.

Laut Jagdvorsteher war das abgelaufene Jahr ohne größere Vorkommnisse. Es gab keine größeren Wildschäden, was auch für eine ansprechende Hege und Pflege der Reviere in beiden Jagdbögen spreche. Auch das Verhältnis Jagdpächter und Jagdvorstand sei sehr gut. Die Beseitigung eines toten Fuchses im Kreisverkehr der Neustädter Straße machte einige Umstände. In der Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Jagdgenossenschaften im BBV wurde leidenschaftlich über die Einführung von Nachtzielgeräten diskutiert. Nach Meinung von Jagdpächter Dr. Hans Sixt bestimme das nicht irgendjemand, sondern allein der Gesetzgeber. Und das sei bisher noch nicht geschehen. Er selbst könne sich ein Nachtzielgerät gut vorstellen.

Für den Jagdbogen Gailertsreuth berichtete Jagdpächter Josef Bruischütz, dass der Abschussplan eingehalten wurde. Außerdem wurden 14 Füchse und ein Wildschwein erlegt. Der Jagdpächter bat um rechtzeitige Meldung beim Aufkommen der Wildschweine. Auch im Jagdbogen Diepoltsreuth wurde der Abschussplan eingehalten, hielt Jagdpächter Sixt fest. Zudem wurden zwei Wildschweine, fünf Wildenten und sechs Füchse erlegt.

Fegeschäden und Wildverbiss nehmen zu, berichtete Jagdgenosse Manfred Troppmann, der die Jagdpächter um eine stärkere Überwachung bat. Der Jagdvorsteher dankte mit seinem Stellvertreter treuen Mitgliedern. Hans Sollfrank war 5 Jahre stellvertretender Jagdvorsteher und 15 Jahre Kassenführer, Georg Bodensteiner 15 Jahre Beisitzer, Rüdiger Prölß 2 Jahre Beisitzer und 5 Jahre stellvertretender Jagdvorsteher und Richard Münchmeier 5 Jahre Beisitzer.
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