Gartenbauer finden Betreuer für dritte Kindergruppe
Aufruf fruchtet

Immenreuth. (kr) Die zwei Gruppen der Flötztalentdecker des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) platzten aus allen Nähten. Vorsitzende Maria Frauenholz suchte daher in der Jahreshauptversammlung vor acht Wochen Betreuer für eine dritte Gruppe. Ihr Wunsch ging in Erfüllung. "Ich freu mit wie ein Christkind, so kompetente Betreuer nach dem Aufruf gefunden zu haben", schwärmte sie beim ersten Treffen.

Jenny Kassler, Birgit Schindler und Claudia Melzner haben mit Miriam und Martin Schmid Verstärkung bekommen. Ihr Ziel ist es, die Natur in der Gemeinde zu erkunden. Dem ersten Tag galten die Singvögel rund um das Vereinsheim. Bereits nach zehn Minuten hatten die Mädchen und Buben elf gefiederte Sänger ausgemacht. Unverwechselbar war der Gesang ihres größten Vertreters, dem fast ausgestorbenen Kolkraben. Er kehrte aus den Alpen zurück und hat im Wald Eichelgarten ein neues Domizil bezogen. Im Vergleich zu seinem eher krächzenden, weithin hörbaren Ruf, klangen die weichen, schmachtenden Töne des Fitis recht angenehm. Er meldete sich vor einer Woche aus Südafrika zurück.

"Raus in die Natur und die Ohren spitzen", ermutigte Martin Schmid die acht jungen Naturentdecker. Ihre Zahl wird sich noch erhöhen. Viele hatten sich entschuldigt. Bei der ersten Entdeckertour durfte das Storchennest auf dem Schornstein der ehemaligen Glasfabrik Trassl nicht fehlen. Weitere Exkursionen stehen auch in den nächsten Wochen an.
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