Gartengestaltung

An zahlreichen Beispielen zeigte die Fachberaterin verschiedene Gartenstile auf. Während eine formale Gestaltung nüchtern wirke und wenig Pflegeaufwand nach sich ziehe, könne man beim freien ländlichen Stil mit weichen geschwungenen Wegen und einer großen bunten Pflanzenvielfalt seiner Kreativität freien Lauf lassen. Anfänglich sollte man den Garten so pflegeleicht wie möglich anlegen, später könne man dann aufwendigere Gestaltungsmöglichkeiten verwirklichen. Im Vorentwurf sollten auch noch keine Pflanzen festgelegt werden, sondern nur die verschiedenen Bereiche klar gegliedert werden. Zäune seien, im Gegensatz zu früher, als sie zum Schutz vor Tieren dienten, eigentlich nur noch schmückendes Beiwerk. Man solle Holzzäune bevorzugen und die Anpassung an die Umgebung sowie die Wirkung nach außen berücksichtigen. Terrassen und Sitzplätze sollten richtig dimensioniert und mit der Umgebung "verzahnt" werden. Schutz vor Wind, Sonne und neugierigen Nachbarn müsse ebenso berücksichtigt werden wie der zu Haus und Umgebung passende Belag. Was den Nutzgarten betrifft, sollte man eventuelle Spielhäuser oder Spielgeräte, Hochbeete, Kompost sowie Wasser im Garten mit bedenken. Der letzte Schritt in der Gartenplanung sei die Pflanzenauswahl. Zuerst werden Bäume gepflanzt, auf die dann die Sträucher abgestimmt werden sollten. Durch verschiedene Pflanzungen entstehen Gartenräume, mehrjährige Blütenpflanzen bringen Farbe ins Spiel. Für Terrassengestaltung, Sitzplätze, Gemüsegarten und Teiche zeigte Heidi Schmid in ihrem Vortrag beim Gartenbauverein ebenfalls sehr gelungene Beispiele. (sgs)
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