Gastgeber beim 3:2-Sieg gegen Grafenwöhr mit dem glücklicheren Ende
Angriffsfußball in Schwarzhofen

Gespannter Blick von der Grafenwöhrer Bank auf den Zweikampf zwischen Benjamin König (rechts) und Schwarzhofens Alexander Götz. Letzter hatte mit seinem ersten Saisontor die zwischenzeitliche heimische 2:1-Führung besorgt Bild: rid
SV Schwarzhofen: Stoyanov, Stoykov, Hauser, Roth, Pfannenstein, M. Danner, Kurtelov (78. Weigl), Weiß, C. Danner, Petrov, Götz.

SV Grafenwöhr: Pachelbel, Kasseckert, Dippl, Wächter, Dobmann (75. Träger,) Weiß (32. König), Renner, Schuster, Kraus, Lober (46. Drat), Banguera.

Tore: 1:0 (1.) Martin Weiß, 1:1 (14.) Johannes Renner, 2:1 (17.) Alexander Götz, 2:2 (42.) Benjamin König, 3:2 (90.) Stoyan Stoykov - SR: Jiri Petrzilka (Tschechien) - Zuschauer: 200

(hür) Ein Spitzenspiel, das seinem Ruf gerecht wurde, erlebten die zahlreichen Zuschauer in Schwarzhofen - aber diesmal mit dem glücklicheren Ende für die Heimelf. Das Spiel wurde mit hohem Tempo geführt, wobei beide Mannschaften von Anfang an mit offenem Visier agierten.

Bereits in der ersten Spielminute der erste Paukenschlag durch Martin Weiß, der einen mustergültig vorgetragenen Konter über die linke Seite zur 1:0-Führung nutzte. Der Ausgleich fiel nur knapp eine Viertelstunde später durch eine Standardsituation der Gäste. Grafenwöhrs Spielmacher Markus Kraus zirkelte das Leder ins Zentrum, dabei nutzte Johannes Renner einen Abstimmungsfehler in der heimischen Abwehr zum 1:1. Nur drei Minute später ging erneut der SV Schwarzhofen durch das erste Saisontor von Alexander Götz mit 2:1 in Front. Vorausgegangen war eine feine Einzelaktion von Christoph Danner, dessen Schuss Gästekeeper Patrick Pachelbel nach vorne abprallen ließ und der Schwarzhofener Neuzugang nur einschieben musste. Bis zur 42. Spielminute war es ein reger Schlagabtausch von beiden Teams. Eine weitere Standardsituation von der halbrechten Position zirkelte erneut Grafenwöhrs Spielmacher Markus Kraus auf den Elfmeterpunkt. Hier tauchte unbedrängt Benjamin König auf und brauchte nur einzuschieben.

Auch nach dem Seitenwechsel behielten beide Mannschaften ihre offensive Spielausrichtung und somit ergaben sich auf beiden Seiten eine hohe Anzahl an Torgelegenheiten. Das glücklichere Ende, das den Schwarzhofenern in den vergangenen zwei Spielen fehlte, erzwang Publikumsliebling Stoyan Stoykov in der 90. Minute mit einem unnachahmlichen Freistoßtreffer vom Strafraumeck. Der Ball senkte sich nach einer ungewöhnlichen Flugbahn hinter dem verdutzten, aber ansonsten überragenden Grafenwöhrer Schlussmann, ins Netz.
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