Gastgeber jubelt über Sieg

Der Pfreimder Sebastian Ring (rechts) kann hier zwar noch entwischen, wird aber nur wenige Sekunden später von Jeremy Schmidt gefoult. Der Schwarzenfelder sah dafür die Gelb-Rote Karte. Die Partie endete 2:0 für Gastgeber Pfreimd. Bild: Eger

Es war ein Derby, bei dem den Zuschauern jede Menge geboten wurde: Elfmeter, harte Zweikämpfe, Platzverweise prägten die Partie zwischen der SpVgg Pfreimd und dem FC Schwarzenfeld. Am Ende jubelte der Gastgeber über den Sieg.

SpVgg Pfreimd: Bergmann, Prey, Bergler, Schmid, Schreyer, Hösl, Most, Lorenz (87. Luber), Lobinger, Ring (80 Schießl), Thorin (68. Lösch)

FC Schwarzenfeld: Afghani, Bayerl (85. Saffert), Messmann, Zirngibl, Schmidt, Frey, Heinisch, Bässler (73. Seebauer), Fischer, Möschl (45. Griebl)

Tore: 1:0 (6./Foulelfmeter) Michael Prey, 2:0 (80.) Bastian Lobinger - SR: Tobias Späth (Furth im Wald) - Zuschauer: 200 - Rot: (67.) Michael Prey (SpVgg) Grobes Foulspiel - Gelb-Rot: (63.) Jeremy Schmidt (FC) wiederholtes Foulspiel -

(mbc) Vom Anstoß weg entwickelte sich ein intensives Spiel mit sehr hohem Tempo. Die Schwarzenfelder wollten mit ihrem gepflegten Kurzpassspiel zum Erfolg kommen. Sie waren aber am Strafraum der SpVgg mit ihrem Latein am Ende.

Die von Thomas Hösl sehr gut organisierte SpVgg-Abwehr war immer Herr im Hause und ließ während des ganzen Spieles keine klare Torchance der Gäste zu. In der 6. Minute wurde der durchgebrochene Andreas Lorenz im Strafraum gefoult. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Michael Prey gewohnt sicher zum 1:0. Pfreimd hatte gute Möglichkeiten durch Konterangriffe, die jedoch vergeben wurden. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste den Druck, aber die SpVgg hatte weiter gute Chancen, die jedoch fahrlässig vergeben wurden. So dauerte es bis zur 80. Minute, als Bastian Lobinger mit einem genauen Pass von Sebastian Ring los geschickt wurde und der mit einem platzierten Flachschuss dem guten FC-Torwart Adam Afghani zum 2:0 keine Chance ließ. In der 85. Minute erlitt der Schwarzenfelder Thomas Bayerl bei einem Zweikampf einen Schlüsselbeinbruch und musste vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sieg der SpVgg geht voll in Ordnung, da sie bei einer besseren Chancenverwertung schon viel früher für klare Verhältnisse hätte sorgen können.
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