Gastwirt Alfons Scherm senior feiert 80. Geburtstag - Alle Vereine gratulieren
Die Mitte für Familie und Ort

Bei Alfons Scherm senior gab sich am Samstag vom Frühstück bis in die Nacht die Gratulanten die Klinke in die Hand. Der Gast- und Landwirt feierte 80. Geburtstag. Der Jubilar hat sich seinen Lebensmut bewahrt, daran änderte der Krebs nichts, mit dem er lange zu kämpfen hatte. 1999 musste er nach 29 Jahren Ehe seine geliebte Katharina zu Grabe tragen. Sie hatte ihm die Kinder Annerose, Karin, Hans-Ludwig und Alfons junior geschenkt. Seine Kinder, seine Schwiegersöhne Armin und Volker sowie seine Enkel Sophia, Katharina, Maria und Emma sind ihm große Stützen.

Das Haidenaaber Urgestein ist nicht nur für die Familie der Mittelpunkt, auch im Ort hat er vieles angeschoben. "Ein ,Nein' oder ein ,Mach i niat' hat es nie gegeben", erinnerte Norbert Veigl in einer Laudatio. Das gelte bis heute. Deshalb machten dem Geburtstagskind viele Dorfbewohner und Vereinsabordnungen, zahlreiche Freunde und Bekannte ihre Aufwartung.

Die Vorstände und Vereine sowie die Pfarrfiliale St. Ursula wissen, was sie an ihm haben. So zollten Pfarrer Reinhard Forster, Rathauschef Manfred Porsch und stellvertretende Bürgermeisterin Simone Walter dem Jubilar Dank und Respekt. Zu den Gratulanten zählte die Landjugend um Thomas Emmerig, die Speichersdorfer Sportangler um Udo Krauß und der Taubenverein Immenreuth, die beim "Alfonso senior" seit Jahrzehnten ihr Vereinsheim haben. Der CSU gehört er seit 50 Jahren an. Aber auch die Jagdgenossen mit Michael Emmerig an der Spitze, deren Kassier er jahrzehntelang war, Abordnungen der Feuerwehr um Dieter Popp, des ASV um Stephan Veigl und der Kriegerkameradschaft um Roland Veigl, des Obst- und Gartenbauvereins um Norbert Veigl, des VdK mit Gerhard Meyer sowie die FGVler um Erwin Dromann reihten sich ein.

1935 in Haidenaab als einziges Kind des Landwirtsehepaars Maria und Johann Scherm geboren, besuchte Alfons Scherm die Landwirtschaftsschule in Kemnath. 1962 übernahm er die elterliche Land- und Gastwirtschaft. Vor 20 Jahren übergab er den Betrieb an seinen Sohn Alfons. Seither hilft er mit, wo er kann. Bis heute frönt er seinen Hobbys, seinen Fischteichen, dem Schafkopf und seinen Kleintieren.
Weitere Beiträge zu den Themen: Haidenaab-Göppmannsbühl (97)März 2015 (9461)
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