Gebietsverkehrswacht bietet Service vor dem Winter
Prüfender Blick auf Licht, Reifen, Bremsen

Alle Vorstandsmitglieder der Gebietsverkehrswacht sowie TÜV-Mitarbeiter Ludwig Frankow (kniend) stellten sich beim kostenlosen Fahrzeug-Wintercheck in den Dienst der guten Sache. Bild: rn
Der Jahreszeit angepasst war der kostenlose Wintercheck, den die Gebietsverkehrswacht Autobesitzern anbot. Zirka drei Stunden l herrschte in der TÜV-Halle reger Andrang. An 31 Fahrzeugen wurden Brems- und Lenksysteme, Abgaseinrichtung und Beleuchtung einer Prüfung unterzogen.

Im "Jubiläumsjahr" bedeutete dies im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 50 Prozent. Auf fünf Jahre Pannenkurse folgten bisher 15 Jahre Winterservice. Vorsitzender Hans Bscherer und seine Helfer sehen dies als regelmäßigen Dienst zum Nutzen der Autofahrer und Beitrag zur Verkehrssicherheit an.

Um die Fahrzeuge mit der begehrten Plakette "Beleuchtungstest" versehen zu können, musste bei etwa zwei Drittel der Autos die Lichtanlage nachgestellt werden. Wiederholt stellten die Fachkräfte der Verkehrswacht fest, dass die Lichtstreuscheiben durch Steinschlag oder scharfe Putzmittel matt geworden waren und daher nur noch eingeschränkte Leistung erbrachten.

Acht Grad die Grenze

Zu den Serviceleistungen gehörte auch die Kontrolle des Wasserstandes von Kühler und Scheibenwischanlage. Die Fahrzeuglenker wurden darauf hingewiesen, dass die Scheibenwischanlage stets aufgefüllt sein muss. Für jedes Auto gab's deshalb, finanziert von der Fahrschule Bscherer, ein Frostschutzkonzentrat.

Außerdem warfen die Kontrolleure einen Blick auf das Reifenprofil. Auffallend war, dass zwei Drittel der Halter schon die Winterreifen aufgezogen hatten. "Bei weniger als acht Grad Lufttemperatur ist der Winterreifen in Sachen Haftung dem Sommerreifen überlegen. Er sollte 0,2 Bar mehr Luft enthalten und über mindestens vier Millimeter Profil verfügen", erläuterte Hans Bscherer.

Bei mehreren Fahrzeugen wurden Mängel an der Bremsanlage festgestellt. Nach dem Messen der Bremsflüssigkeit erhielten Fahrzeuglenker wiederholt die Empfehlung, diese baldmöglichst austauschen zu lassen. Anderen wurde dringend ein Werkstattbesuch angeraten, weil die Kat-Bleche klapperten.

Gesamter Vorstand dabei

Nicht alle Autofahrer unterzogen sich dem angebotenen Sehtest. Etwa ein Drittel der Getesteten erhielt den Rat, einen Optiker oder Augenarzt aufzusuchen. Der Dank der Verkehrswacht galt dem TÜV, der für die Aktion erneut seine Halle zur Verfügung stellte, und Optiker Markus Schreml für das Ausleihen der Sehtest-Geräte.

In den Dienst der guten Sache stellte sich der gesamte Vorstand der Gebietsverkehrswacht mit Hans, Andreas und Tanja Bscherer, Madeleine Pravida, Hans Altmann und Horst Rozinski. Franz Pecher, der krankheitsbedingt verhindert war, hatte kurzfristig TÜV-Mitarbeiter Ludwig Frankow mobilisiert.
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