Gebühren für die Nutzung der Hüpfburg erhitzen beim Bürgerfest die Gemüter
Die Kinder springen - Papi zahlt

Für die Kinder bot das Auerbacher Bürgerfest am Wochenende mehr Unterhaltung als in den Vorjahren. Eigentlich begrüßenswert, aber ihren Eltern gefiel es gar nicht, dass sie an der Hüpfburg Eintrittsgeld berappen mussten. Bild: swt
Als heißestes Bürgerfest wird das vergangene Wochenende vielen Auerbachern in Erinnerung bleiben. Manche Veranstalter schoben ihre Öffnungszeiten nach hinten, weil an beiden Nachmittagen die Temperaturen in der Innenstadt einfach unerträglich waren. Deshalb kamen viele Besucher erst am Abend.

Zudem sorgte eine neue Art von Kinderbelustigung für Aufregung. Die Gebühren für die Nutzung der Hüpfburg erhitzten die Gemüter vieler Eltern. Sie hatten schon für die Luftkissen auf Wasser oder die Bimmelbahn in die Tasche greifen müssen. Zwar freuten sich die Kinder, dass es für sie endlich einmal mehr gab als nur Ponyreiten, doch der Stadtverband wird sich überlegen müssen, wie er diese Attraktionen familienfreundlicher gestaltet.

Ein weiterer Kritikpunkt war die mangelnde Information der Öffentlichkeit über Musikangebot und Programmablauf im Vorfeld - ein Problem, dass die Veranstalter schon seit Jahren vor sich her schieben. Auch hier sollte im Zeitalter von E-Mail und Handy endlich Abhilfe geschaffen werden.

Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Auerbacher das Bürgerfest gut angenommen haben. Es war wieder ein Publikumsmagnet - auch dank des sommerlichen Wetters.
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