Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt
Für Frieden einsetzen

Wernberg-Köblitz. (wee) In der Marktgemeinde gedachten die Menschen den Gefallenen und Opfern der beiden Weltkriege. Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag war in diesem Jahr auch den Opfern von Terrorismus, politisch verfolgten Menschen, Bürgerkriegsflüchtlingen und Bundeswehrsoldaten, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren haben, gewidmet.

In der Pfarrkirche St. Anna stand in Erinnerung an die vielen Menschen, die bereits durch Krieg und Terror ihr Leben lassen mussten, ein schlichtes Holzkreuz aus Birkenästen, versehen mit einem Trauerflor und einem Stahlhelm. Pfarrer Markus Ertl würdigte in seiner Predigt diejenigen, die sich gegen Gewalt aussprechen. Am Kriegerdenkmal in Wernberg stellte Bürgermeister Georg Butz fest, dass der Frieden die wichtigste Grundlage für ein unbeschwertes Leben sei. Deshalb sei es unbegreiflich, warum der Mensch immer wieder aufs Neue Kriege führe. Der Terroranschlag in Frankreich habe die Gewalt wieder erschreckend vor Augen geführt. Willibald Eimer, Vorsitzender der SKK Wernberg-Köblitz, rückte besonderer den anwesenden Michael Schwarz in den Mittelpunkt, der die Schrecken des Zweiten Weltkrieges als Soldat noch erleben musste. Jeder müsse sich der Verantwortung für den Frieden bewusst sein.
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