Gedenken an Leid des Krieges

Bereits eine Woche vor dem offiziellen Volkstrauertag erinnerten Pfarrer Michael Hoch, Bürgermeister Christian Ziegler und Hauptmann Stefan Petry von der Patenkompanie 3./104 aus Pfreimd bei einer Gedenkfeier am Ehrenmal an das durch Krieg und Gewaltherrschaft ausgelöste Leid. Hoch dankte den Vereinen und Organisationen für die Vorverlegung, da am Volkstrauertag Patrozinium gefeiert wird. Er unterstrich die Bedeutung von Gedenken und Symbolen: "Denn die Zahl der Menschen, die uns authentisch vom Leid und Schmerz des Krieges erzählen können, wird nach 70 Jahren immer geringer."

Bürgermeister Christian Ziegler stellte fest, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit sei. Er erinnerte auch an die in Afghanistan gefallenen Bundeswehrsoldaten und ihre Familien. Hauptmann Petry von der Patenkompanie unterstrich den Auftrag der Bundeswehr, sich für den Frieden zu engagieren. Fahnenabordnungen der Vereine, eine Ehrenwache der Bundeswehr und die Jugendblaskapelle sorgten für einen würdigen Rahmen. Ziegler und Petry stellten Pflanzschalen am Mal ab.
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