Gedenken an Opfer von Krieg und Terror - Kriege und Anschläge erschreckend
Keine Rechtfertigung

"Wacht und betet", diesen Aufruf aus dem Evangelium nahm Pfarrer Josef Waleszczuk zum Anlass, der Gefahr von Kriegen und Fehden in der Welt entgegenzutreten. Tagesaktuell ging er, ebenso wie Bürgermeister Hubert Kraus, auf die Geschehnisse und Anschläge in Paris ein. Die Prophezeiungen aus der Apokalypse könne man in Anbetracht der Terrorattentate in Paris entsprechend betrachten. Der Pfarrer ging auf die Christenverfolgung beispielsweise in Syrien ein.

Die derzeitigen Kriege und Anschläge seien erschreckend, da man den Gegner nicht sehe. Auch auf die Frage der Flüchtlingsaufnahme ging Pfarrer Waleszczuk ein, es können hier ja auch Terroristen diesen Weg zur Einreise nutzen. Bürgermeister Hubert Kraus gedachte mit den Teilnehmern am Kriegerdenkmal aller Opfer der Kriege und leitete mit einer Schweigeminute auf die Opfer der feigen Anschläge von Paris über. "Keine Überzeugung rechtfertigt es, zu töten."

Kraus erinnerte an das Kriegsende vor 70 Jahren und betonte: "Kein Krieg bringt Sieger hervor, nur Verlierer. Kriege sind Katastrophen und Niederlagen für die Menschheit und die Menschlichkeit."

Egid Nickl, Vorsitzender der Krieger- und Soldatenkameradschaft Pullenreuth, legte mit seinen Kameraden Kränze am Kriegerdenkmal zu den Klängen der Steinwaldmusikanten nieder. Die Blaskapelle unter der Leitung von Johannes Hecht gestaltete die Feier mit dem Choral "Dort unten ist Frieden" und der Deutschlandhymne. Die Gesangvereine Pullenreuth und Bergstolz Lochau trugen das Lied "Über den Sternen" unter der Leitung von Alexander Hecht vor.

Den Kirchenzug begleiteten in Lochau und Trevesen sowie in Pullenreuth Vereine mit ihren Fahnen.
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