Gedenken in Dietersdorf

Das Kriegerdenkmal für die fünf Gefallenen des Ersten Weltkriegs gibt es seit 1924, als Dietersdorf noch eine selbstständige Gemeinde unter Bürgermeister Johann Rösch war. Das Denkmal aus Granit steht damit schon seit 90 Jahren.

Ein offizielles jährliches Kriegergedenken, wie es etwa in Windischeschenbach, Neuhaus und Bernstein am Volkstrauertag abgehalten wird, fand schon sehr lange nicht mehr statt. Auf Initiative der Feuerwehr Dietersdorf sollte sich dies ändern. "Unsere Idee war es, mit dem Kriegergedenken eine Art Auftakt für einen Kameradschaftsabend zu machen", erläutert Kommandant Josef Ernsberger die Hintergründe.

Stadt und Pfarrei hatten nichts dagegen. So zog die Dorfgemeinschaft am Vorabend des Totensonntags nach einem Gottesdienst in der Nikolaus-von-der-Flüe-Kirche begleitet von der Stadtkapelle Windischeschenbach zum Denkmal neben dem Feuerwehrhaus. Mit von der Partie waren Pfarrer Hubert Bartel und stellvertretender Bürgermeister Erich Sperber, die erinnernde, aber auch mahnende Worte fanden. "Die Resonanz unserer Aktion war gut", freute sich Ernsberger.

Eine Wiederholung im nächsten Jahr schließt der Kommandant nicht aus. Mit einer Brotzeit im Gasthaus Rettinger klang der Gedenkabend gemütlich aus.
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