Gedenkfeier in Wöllershof - Millionen Menschen getötet
Erinnerung pflegen

In einer eindrucksvollen Predigt machte Diakon Theo Margeth bei der Gedenkfeier deutlich, was dem Menschen in Erinnerung bleibe. Dies beziehe sich auf das selbst Erlebte ebenso wie auf die Erfahrungen mit Jesus. In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Markus Ludwig an die Opfer von Frankreich und Malaysia. Im Zweiten Weltkrieg hätten in den sechs Kriegsjahren pro Minute 20 Menschen ihr Leben verloren. Stadtpfarrer Josef Häring und Diakon Margeth segneten die Gräber. An jeder Ruhestätte brannte ein Licht.

Im Fackelschein bewegte sich ein langer Zug zum Soldatenfriedhof. Gekommen waren auch Konrad Kastner und Leonhard Kellner als Vertreter des Bezirkskrankenhaus, zweiter Bürgermeister Heinrich Maier (Neustadt), dritter Bürgermeister Eka Reber (Störnstein), Stadt- und Gemeinderäte, Vertreter der Bundeswehr, der Feuerwehr Lanz,des VdK Neustadt sowie der Soldaten- und Reservistenkameradschaften.

Während des Liedes vom "Guten Kameraden" und den drei Böllern, die über das Tal donnerten, legte Markus Ludwig den Kranz nieder. Gottesdienst und Gedenkfeier gestalteten die Neustädter Turmbläser musikalisch. Die Ehrenwache stellten die Neustädter Reservisten.
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