Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Grötschenreuth

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Quelle: MSWord

Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Grötschenreuth

Grötschenreuth. (njn) Feuerwehrvorsitzender Klaus Hanauer prangerte am Volkstrauertag am Kriegerdenkmal an der Fichtelnaabbrücke das sinkende Interesse der Menschen an diesem Gedenktag an. "Der Krieg ist lange her und es gibt immer weniger Menschen, die dies miterlebt haben." Gemeinsam mit zweitem Bürgermeister Johannes Reger legte Hanauer einen Kranz nieder.

Mit einem Rosenkranzgebet in der Kapelle zu unserer Lieben Frau am Drahthammer und einem Fackelzug zum Kriegerdenkmal begann das Gedenken, das Vorsitzender Klaus Hanauer in Worte fasste. "55 Millionen Tote im zweiten Weltkrieg sind eine unvorstellbar hohe Zahl", stellte er fest. "Beinahe die gleiche Anzahl ist heute, siebzig Jahre später, weltweit auf der Flucht." Im Schnitt seien es 42 000 Menschen täglich, was eine Stadt in der Größe Weidens ausmache.

Hanauer stellte fest, dass die Ursachen Diktaturen und religiöse Konflikte seien. "Für viele in den Krisen- und Kriegsgebieten ist die Genfer Konvention ein Fremdwort." Er nahm auch Bezug zum jüngsten Terroranschlag am vergangenen Freitag in Paris. Der Vorsitzende rief dazu auf, die Ursachen zu bekämpfen.

Zweiter Bürgermeister Johannes Reger spannte den Bogen vom 30-jährigen Krieg bis zum zweiten Weltkrieg. "Europa hat seine Lektion aus kriegerischen Auseinandersetzungen gelernt."

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