Gegen direkte Konkurrenten

In den ersten beiden Spielen unter der Regie von Trainer Josef Hefner treffen die Blue Devils auf Sonthofen und Erding und hoffen dabei auf ein Ende der Negativserie. Am vergangenen Sonntag unterlagen die Weidener (rechts Marius Pöpel) dem EHC Klostersee (links Christian Hummer) mit 2:6. Bild: Gebert

Bei Josef Hefner werden vor der Reise nach Sonthofen Erinnerungen wach. Dort gab er im Dezember 2010 zum ersten Mal seinen Einstand als Trainer der Blue Devils. Die Bayernliga-Partie ging damals mit 4:7 verloren. Diesmal hofft er natürlich auf ein besseres Resultat.

Weiden. (gb) Nach einer turbulenten Woche kehrt bei den Blue Devils der sportliche Alltag ein. Für den erkrankten Cheftrainer Fred Carroll sind Josef Hefner und sein Assistent Dirk Salinger für die Mannschaft verantwortlich. Nicht mehr im Kader sind die gefeuerten Stürmer Vladimir Nikiforov und Patrick Schadt.

Durch eine Negativserie von sechs Niederlagen in Folge sind die Blue Devils in der Oberliga Süd auf Rang elf zurückgefallen. Nur elf Punkte stehen auf dem Konto und der Rückstand auf Play-off-Platz acht beträgt schon sieben Zähler. Deshalb kommt den ersten Partien unter der Regie von Josef Hefner gegen zwei direkte Konkurrenten schon eine besondere Bedeutung zu. Am Freitag, 21. November, um 20 Uhr treten die Weidener beim ERC Sonthofen (9./17) an und am Sonntag, 23. November, gastiert um 18.30 Uhr der TSV Erding (10./13) in der Hans-Schröpf-Arena.

Voakes fällt weiter aus

"Die ersten Trainingseinheiten waren in Ordnung, die Jungs ziehen mit", schildert Hefner die ersten Eindrücke. Taktisch werde er nicht viel ändern, aber eines stellt er unmissverständlich fest: "Wir müssen defensiv besser stehen, da lege ich sehr viel Wert drauf." In personeller Hinsicht ist nur noch der Ausfall des Kanadiers Craig Voakes (Gehirnerschütterung) zu beklagen. Die weiteren Verletzten der vergangenen Wochen sind wieder im Aufgebot, wobei aber Goalie Daniel Huber und Verteidiger Ralf Herbst in Sonthofen wahrscheinlich noch nicht zum Einsatz kommen werden. Doch wer letztlich spiele, sei egal, betont Hefner. "Wir haben auf jeden Fall keine Rumpftruppe. Diejenigen, die spielen, müssen 60 Minuten kämpfen. Und dann sind wir sicher nicht chancenlos."

Das erste Match in Weiden gewann Neuling Sonthofen am 3. Oktober mit 7:3. Die Allgäuer agierten sehr defensiv, lauerten auf Konter und warteten geduldig auf Fehler. "Eishockey haben sie damals nicht viel gespielt", erklärte Hefner, der bei diesem Match im Stadion war. Er hofft natürlich, dass die Mannschaft von Trainer Dave Rich zu Hause offensiver ausgerichtet ist und sich dadurch mehr Räume für sein Team ergeben.

Wenn es in Sonthofen nicht zum erhofften Erfolgserlebnis reicht, dann soll spätestens am Sonntag im Heimspiel gegen die Erding Gladiators der fünfte Saisonsieg eingefahren werden. In Erding gewannen die Blue Devils nach einem 1:3-Rückstand mit 6:4, wobei die beiden entscheidenden Treffer in den letzten 25 Sekunden fielen.

Auch an sein erstes Heimspiel im Dezember 2010 als Nachfolger von Spielertrainer David Musial erinnert sich Josef Hefner. Und daran denkt er lieber zurück als an Sonthofen, denn da gelang ein 6:3-Erfolg gegen den EV Lindau. Über ein ähnliches Resultat am Sonntag gegen Erding würde sich sicherlich nicht nur der Trainer freuen.

Aufgebot Blue Devils: Engmann, Huber - Gejerhos, Pöpel, Willaschek, Zellner, Synowiec, Ehmann, Salinger (nur Sonntag), Herbst (vielleicht am Sonntag) - Waldowsky, Jirik, Mrazek, Holzmann, Pronath, Firsanov, Seibel, Kirchberger, Schopper
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