Gegen Kräfte der Natur

Marco Daucher vom Schwimmclub Schwandorf trotzte im Bodensee den Kräften der Natur. Bei den deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen belegte er in der Altersklasse 40 über 2,5 Kilometer den hervorragenden sechsten Platz. Bild: mda

Marco Daucher trotzte im Bodensee den Kräften der Natur: Bei den deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen belegte er in der AK 40 über 2,5 Kilometer den sechsten Platz.

Schwandorf. (mda) In Lindau am Bodensee wurden die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen über 2,5 km, 5 km und 10 km ausgetragen. Unter anderem stand über 5 km mit der Qualifikation zu den Weltmeisterschaften in Kazan (Russland) ein sportlicher Höhepunkt an.

In diesem Jahr verzeichnete der Veranstalter - die Schwimmabteilung des TSV 1850 Lindau - Rekordzahlen bei den Anmeldungen: Über 700 Schwimmer waren bei dieser Veranstaltung in mehr als 1100 Einzelstarts in den See gestiegen. Am Start waren auch die besten Langstreckenschwimmer unter der Regie von Bundestrainer Stefan Lurz. Darunter einige Weltmeister - und solche, die es noch werden wollen.

Marco Daucher ging im Massenstart mit 50 anderen Schwimmern im ersten von fünf Wertungsrennen bei 18,3 Grad Wassertemperatur über die 2,5 km an den Start. Ohne Neoprenanzug, der im Gegensatz zum Triathlon beim Freiwasserschwimmen verboten ist, ging es nur mit einer Badehose bekleidet in den Bodensee. Neben der Wassertemperatur machte es auch der See den Schwimmern nicht leicht. Sachter Wellengang ließ so manche geschwommene Runde zum kraftraubenden Kampf gegen die Kräfte der Natur werden.

Dennoch schwamm Marco Daucher ein ausgezeichnetes Rennen und beendete seinen Lauf in der Zeit von 39:20,78 Minuten auf Rang acht. In der Endabrechnung belegte er den hervorragenden sechsten Platz in seiner Altersklasse.
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