Gegen Schlusslicht und Topteam

Die Blue Devils stehen am Wochenende vor völlig unterschiedlichen Aufgaben. Am Freitag gastiert Schlusslicht EHV Schönheide in der Hans-Schröpf-Arena, am Sonntag treten die Weidener beim Tabellenvierten EC Peiting an. Die ersten Vergleiche entschieden die Blue Devils gegen beide Teams mit 3:1 für sich. Das Bild zeigt Jacob Laliberte (rechts) beim Heim-sieg gegen Peiting. Bild: Gebert

Nach dem Eishockey-Fest gegen die Selber Wölfe ist bei den Blue Devils wieder normaler Oberliga-Alltag angesagt. Schlusslicht EHV Schönheide und der zuletzt groß auftrumpfende EC Peiting sind die nächsten Gegner. Florin Ketterer hat nach seiner leichten Gehirnerschütterung das Training wieder aufgenommen.

Weiden. (gb) "Es war ein tolles Wochenende für die Mannschaft und die Fans", blickt Trainer Markus Berwanger auf das 5:3 in Grafing, vor allem aber auf den 9:3-Derby-Triumph gegen den VER Selb zurück. Gegen die Wölfe habe sein Team bis zum 5:1 "tolles Eishockey" geboten, dann hätten die Gäste den Kopf verloren. "Sie konnten damit nicht umgehen", nannte Berwanger als Grund für die Disziplinlosigkeiten.

Der Hauptleidtragende des übertriebenen Einsatzes der Oberfranken war Verteidiger Florin Ketterer, der vom Eis getragen und ins Klinikum eingeliefert wurde. Inzwischen gibt es Entwarnung: "Er trainiert seit Mittwoch wieder", freut sich Berwanger, der nach seinem Sturz von der Bank selbst auch wieder o.k. ist. "Zwei, drei Tage hatte ich aber schon Kopf- und Nackenschmerzen", sagte der Trainer der Blue Devils.

Florin Ketterer spielt

Ketterer ist am Freitag um 20 Uhr im Heimspiel gegen den EHV Schönheide dabei, ebenso wie Veit Holzmann, den während der Woche eine Erkältung zu schaffen machte. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Michael Kirchberger, dessen Knöchel weiter geschwollen ist. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, wird Berwanger den zuletzt erfolgreichen Formationen vertrauen.

"Schönheide ist kein angenehmer Gegner. Es wird kein Zuckerschlecken, aber wir sind die bessere Mannschaft und wollen die drei Punkte", erklärte Berwanger. Bei den Gästen aus dem Erzgebirge hat vor drei Wochen der ehemalige Devils-Trainer Victor Proskuryakov das Kommando übernommen. Ein Aufwärtstrend ist unverkennbar, vor allem mit dem 3:2 gegen Deggendorf überraschte das Schlusslicht. Allerdings reisen die Sachsen dezimiert in die Oberpfalz. Mit Alexander Seifert (Matchstrafe), Björn Schenkel (Spieldauerdisziplinarstrafe) und Kilian Glück (dritte Zehnminutenstrafe) sind drei Verteidiger gesperrt.

Am Sonntag um 18 Uhr wartet eine sehr schwere Aufgabe auf die Blue Devils. Doch auch beim Tabellenvierten EC Peiting, der von den letzten acht Spielen nur eins verlor und 21 von 24 möglichen Punkten holte, rechnet sich Berwanger etwas aus. "Natürlich ist Peiting gut in Schuss. Aber wir werden uns gut vorbereiten und wollen auch dort gewinnen."

Blue Devils: Hönkhaus, Huber - Herbst, Turnwald, Willaschek, Ketterer, Synowiec, Nägele, Salinger - Wiecki, Jirik, Ortolf, Waldowsky, Laliberte, Vaskovic, Siller, Holzmann, Schreier, F. Zellner, Kirchberger (?), Schopper
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