Gegen Uhr und Wind

Beim RSC Neukirchen ging die Vereinsmeisterschaft im Einzelzeitfahren über die Bühne. Bild: lhc

Im Minutentakt ging es vom Start weg. Dabei setzte der heftige Gegenwind den Sportlern von Anfang an zu. Am Ende aber behauptete sich einmal mehr Manfred Rubenbauer als Sieger im Einzelzeitfahren bei der Vereinsmeisterschaft des RSC Neukirchen.

Im Kampf gegen die Uhr ermittelten die Aktiven des RSC Neukirchen die Titelträger. Zeitschnellster war zum elften Mal in Folge Manfred Rubenbauer, der die 18,2 Kilometer lange Wendestrecke in 25 Minuten und acht Sekunden bewältigte. Auf Rang zwei und drei folgten Karl-Heinz Englhard und Alfred Rahm. Die Damenklasse gewann Christa Englhard vor Angela Fruth.

Das Einzelzeitfahren auf der Straße ist einer der härtesten Wettbewerbe im Bereich des Radsports. Ohne den helfenden Windschatten eines Mannschaftskollegen oder Gegners gilt es hier, über einen kleinen Zeitraum seine Kräfte auf einer für den Ausdauersportler kurzen Strecke voll zu mobilisieren.

Die Zeitnehmer, Hans Deyerl und Martina Trautmann, schickten die Aktiven im Minutenabstand nach ausgiebiger Aufwärmphase bei unangenehm windigen Bedingungen an den Start. Wie die eigene Leistung einzuschätzen war, offenbarte sich im direkten Vergleich zu den Mitstreitern, denn der Vorsprung vom Start konnte schnell geschmolzen sein. Spätestens nach dem Wendepunkt auf halber Distanz, gesichert von Michl Trautmann, zeigte sich gnadenlos die eigene Form, wenn die Nachfolgenden nun entgegenkamen.

Seriensieger Rubenbauer nahm als letzter Starter die 18,2 Kilometer unter die schmalen Reifen. Er wurde seiner Rolle erneut gerecht und verteidigte den Titel des Vereinsmeisters im Einzelzeitfahren in 25:08 Minuten - eine Durchschnittsgeschwindigkeit von flotten 43,45 km/h. Mit 38 Sekunden Rückstand platzierte sich Karl-Heinz Englhard auf Rang zwei. Ganz knapp dahinter kam Alfred Rahm als Dritter ins Ziel.

Die Ergebnisse:

Damen: 1. Christa Englhard 31:46, 2. Angela Fruth 33:03.

Jugend: Thilo Hartmann 28:36.

Herren: 1. Manfred Rubenbauer 25:08, 2. Karl-Heinz Englhard 25:46, 3. Alfred Rahm 25:48, 4. Stefan Schardt 25:54, 5. Gernot Kranl 26:05, 6. Jürgen Fruth 27:03, 7. Jonas Rabenstein 27:13.
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