Gehsteige gehen erst ab 2016

Auch der Bereich von der Raiffeisenbank bis zum Dorfplatz - hinter der Abzweigung links - soll nach dem Wunsch der Freien Wählergemeinschaft Bürgerforum Illschwang einen Gehsteig erhalten. Bild: Hartl

Bürgersteige dienen der Sicherheit. Dort, wo sie derzeit in Illschwang fehlen, sollen sie bald kommen. Darauf hat sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung verständigt.

Dabei war es Bürgermeister Dieter Dehling gewesen, der an vorderster Stelle für diesen Antrag der Freien Wählergemeinschaft Bürgerforum Illschwang (FWB) Verständnis zeigte. Konkret nannte ihr Vorsitzender Helmut Kellner als ersten Abschnitt die Strecke vom Schulplatz bis zur Bergstraße, als zweiten den Bereich zwischen dem Dorfplatz und der Raiffeisenbank sowie das Stück gegenüber dem Kindergarten, die dringend Gehsteige bräuchten. Als Seniorenbeauftragter im Gemeinderat wies er auch auf die demografische Entwicklung hin, die in Zukunft wohl noch öfter Rollator und Rollstuhl für die Menschen nötig mache.

Umlage soll wegfallen

Dehling erläuterte, dass es gegenwärtig im Landtag verschiedene Initiativen zur gesetzlichen Neuregelung der Straßenausbausatzung gibt. Nach bisheriger Rechtslage musste die Gemeinde die anfallenden Kosten auf die Anlieger umlegen. Nach Ansicht des Bürgermeisters hätten die Grundstücksbesitzer wohl wenig Verständnis dafür, wenn sie bei sofortiger Umsetzung heuer noch zahlen müssten, dies aber nach der Gesetzesänderung 2016 wegfallen würde. Daraufhin zog Kellner seinen aktuellen Antrag zurück, wollte den Punkt aber wieder auf der Tagesordnung haben, wenn das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist. Der Antrag der FWB beinhaltete auch die Beseitigung bzw. Erneuerung von verwahrlosten Sitzbänken und die Anbringung von speziellen Willkommensschildern an den Ortseingängen von Illschwang.

Konkret wies Kellner auf eine zusammengebrochene Sitzgruppe neben der Straße nach Pesensricht und auf eine Bank an der Abzweigung nach Woffenricht hin, die inzwischen zugewachsen ist. Wegen der Sitzgruppe soll der Besitzer des Waldes angesprochen werden; die Bank werde von den Gemeindebediensteten wieder sichtbar gemacht, hieß es dazu in der Sitzung. Um spezielle Willkommensschilder aus Holz mit Überdachung werde sich der heuer neu eingestellte Bauhofarbeiter Manfred Luber als gelernter Zimmermann in den Wintermonaten kümmern.

Rettungspunkte im Wald

Auch über eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde und der Forstverwaltung des Freistaats zur Errichtung von Schildern, die auf bestimmte Rettungstreffpunkte in den Wäldern hinweisen, wurde kurz diskutiert. Die Initiative kam durch immer wieder passierende Unfälle bei Holzarbeiten zustande.

Die Schilder, die der Bürgermeister vorstellte, sind in der Gemeinde Illschwang an elf Stellen geplant. Auf den Schildern befinden sich bestimmte Nummern, die bei einer Alarmierung von einem solchen Rettungspunkt aus angegeben werden müssen, um schnell Hilfe leisten zu können. Der Gemeinderat befürwortete die Vereinbarung, nach der die Mitarbeiter des Bauhofs die Aufstellung der Schilder übernehmen.
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