Geistlicher Rat Antony Soosai zelebriert Jahresschluss-Gottesdienst
Auch Taten sprechen lassen

"Als Zeichen, dass Gott unter uns gegenwärtig ist, haben wir das Ewige Licht in die Mitte des Altars gestellt", sagte Geistlicher Rat Antony Soosai zum Beginn des Jahresschluss-Gottesdiensts am Mittwoch in der Pfarrkirche. Zeichen für das zu Ende gehende Jahr war für ihn eine fast verbrannte Kerze. Als Symbol für 2015 nannte er eine neue Kerze.

In der Predigt blickte der Pfarrer dankbar auf 2014 zurück und sprach von "viel Schönem, das wir in dem zu Ende gehenden Jahr erleben durften". Deshalb stellte er fest: "Danken heißt erkennen, was uns täglich Gutes getan wird." Die Aussage galt für ihn auch für Schicksalsschläge. "Da haben wir gemerkt, wie viele Menschen uns in diesen schweren Stunden zur Seite gestanden sind, für uns da gewesen sind, sich Zeit genommen, zugehört und gebetet haben", ergänzte er.

Umso mehr appellierte Soosai, das neue Jahr Gott anzuvertrauen. "Wir dürfen mit Hoffnung in die ungewisse Zukunft gehen, weil wir seit der Geburt des Immanuel daran glauben, dass Gott mit uns ist", sagte er und erinnerte an Dietrich Bonhoeffers Zeilen "Von guten Mächten wunderbar geborgen" zum Neujahrstag 1945. "Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz bestimmt an jedem neuen Tag".

Schließlich rief der Geistliche dazu auf, Menschen nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten glücklich zu machen. "Denn du brauchst ihr Glück, um selbst glücklich zu sein. Was du in Worten und Werken tust, geschehe im Namen Jesu." Am Ende sagte Soosai allen, die sich in den Dienst der Pfarrgemeinde stellen, ein herzliches "Vergelt's Gott" und sprach von einer stets vertrauensvollen Zusammenarbeit. "Sie sind alle ein Segen für die Pfarrei." Der Kirchenchor unter Leitung von Reinhold Schultes begleitete die Messe.
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